Dragonfly (Sonde)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dragonfly (Sonde)

Missionskonzept
Missions­ziel Titan
Auftrag­geber National Aeronautics and Space AdministrationNASA NASA
Instrumente

DraMS, DraGNS, DraGMet, DragonCam

Verlauf der Mission
Startdatum 2026
Enddatum nach 2034

Dragonfly (englisch für Libelle) ist eine geplante Raumfahrtmission der NASA zum Saturnmond Titan. Es handelt sich um die vierte Mission im Rahmen des New-Frontiers-Programms. Dragonfly soll 2026Vorlage:Zukunft/In 5 Jahren starten und 2034Vorlage:Zukunft/In 5 Jahren in der Region Shangri-La auf Titan landen.[1][2]

Konzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Idee ist ein Quadrocopter, der auf der Oberfläche des Titan landet, sich dort fliegend fortbewegt und so innerhalb von ein bis zwei Jahren mehrere Orte des Mondes erkunden kann, womöglich auch das Ufer eines Methansees, von denen es auf Titan einige gibt.

Künstlerische Darstellung Titans

Forschungsziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor allem chemische und astrobiologische Forschungen sollen im Vordergrund stehen. Zum Beispiel soll herausgefunden werden, ob die Seen des Titan Vorstufen von Leben beherbergen.

Auswahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich waren zwölf Missionsvorschläge eingereicht worden, darunter auch ein Lander, der längere Zeit auf der Venus überstehen soll, eine Sonde zum Saturnmond Enceladus und eine Atmosphärensonde für den Saturn. Daraus wählte die NASA Dragonfly und Caesar, eine Sample return mission zum Kometen Tschurjumow-Gerassimenko, als Finalisten aus. Die Entscheidung für Dragonfly fiel im Juni 2019.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Dragonfly (Sonde) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Andrea Witze: NASA drone will soar over Saturn's largest moon. In: Nature. 27. Juni 2019, abgerufen am 27. Juni 2019.
  2. Eyes on Titan: Dragonfly Team Shapes Science Instrument Payload. In: dragonfly.jhuapl.edu. Applied Physics Laboratory der Johns Hopkins University, 9. Januar 2019, abgerufen am 30. September 2019 (englisch).