Dussmann

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum Unternehmer Peter Dussmann, dem Gründer der Dussmann Group, siehe Peter Dussmann.
Dussmann Stiftung & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien
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Rechtsform Stiftung & Co. KGaA
Gründung 1963
Sitz Berlin, Deutschland

Leitung

  • Dirk Brouwers (Vorstandsvorsitzender)
  • Catherine von Fürstenberg-Dussmann (Vorsitzende des Stiftungsrates)
Mitarbeiter 60.000 (2013)[1]
Umsatz 1,73 Mrd. Euro (2012)[1]
Branche Dienstleistungen
Website www.dussmanngroup.com

Die Dussmann Group ist ein deutscher Dienstleister.

Geschichte[Bearbeiten]

Peter Dussmann (1938–2013) gründete 1963 die „Dussmann Heimpflegedienst GmbH“ in München. In den 1970er und 1980er Jahren kamen neue Dienstleistungen hinzu, und das Unternehmen stieg mit Pedus Office in den Bereich Büroservice ein. 1985 übernahm das Unternehmen das Management für sieben Seniorenwohnstifte und gründete damit den Geschäftsbereich Kursana. 1997 wurde in Berlin das Kulturkaufhaus Dussmann eröffnet. Die Dussmann Group erzielte im Jahr 2013 einen Gesamtumsatz von 1.843 Mio. Euro mit über 61.000 Mitarbeitern.

Im September 2007 übergab Peter Dussmann die Geschäftsführung.[2] Seine Frau, Catherine von Fürstenberg-Dussmann, hat seit April 2009 den Aufsichtsratsvorsitz im Dussmann-Konzern inne.[3][4]

Tochterunternehmen[Bearbeiten]

Dussmann Service[Bearbeiten]

Der größte Unternehmensbereich Dussmann Service bietet Gebäudedienstleistungen an, z. B. Gebäudetechnik, Gebäudereinigung, Catering, Sicherheitsdienste, Kaufmännisches Management. Dussmann Service ist in 20 Ländern tätig und verfügt in Deutschland über 53 Niederlassungen und Stützpunkte. 2013 erzielte Dussmann Service einen Umsatz von 1,45 Milliarden Euro und damit ca. 78 Prozent des Gesamtumsatzes der Dussmann Group.

Dussmann Office[Bearbeiten]

Mit dem Unternehmensbereich Dussmann-Office kommen Bürodienste hinzu einschließlich der Bereitstellung und Vermietung von virtuellen Büros und Komplett-Büros.

Kursana[Bearbeiten]

Die Kursana Residenzen GmbH der Dussmann Group ist ein Dienstleister im Bereich der Seniorenpflege und -betreuung. Sie entstand 1985 aus der Übernahme des Managements für sieben Seniorenwohnstifte und umfasst heute 117 Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen für 13.600 Senioren in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Estland.

Dussmann das KulturKaufhaus[Bearbeiten]

Das Kulturkaufhaus in Berlin
Hauptartikel: KulturKaufhaus Dussmann

Das 1997 in Berlin-Mitte eröffnete KulturKaufhaus der Dussmann Group bietet auf fünf Stockwerken und 7.000 m² Verkaufsfläche Bücher, CDs, DVDs, Hörbücher, Software und sonstige Büromaterialien an. Der Umsatz des Kaufhauses belief sich 2013 auf 35 Millionen Euro.

KulturKindergarten[Bearbeiten]

Die Dussmann KulturKindergarten gemeinnützige GmbH betreibt deutschlandweit betriebsnahe Kindertagesstätten.

Vorstand[Bearbeiten]

Als Vorstandsvorsitzender ist seit April 2011 vom Stiftungsrat Dirk Brouwers (* 1966) bestellt, der zuvor bereits seit Juli 2005 Mitglied des Vorstandes war. Er kam im März 2005 zur Dussmann Group und war zuvor in der Geschäftsführung von Dienstleistungsunternehmen der ThyssenKrupp tätig. Weitere Mitglieder sind Jörg Braesecke (* 1966; seit Juli 2007 im Vorstand), Hans-Jürgen Meyer (* 1957; seit Mai 2011 im Vorstand) und Pietro Auletta (* 1956; seit April 2014 im Vorstand).

Stiftungsrat[Bearbeiten]

Im Stiftungsrat der Peter Dussmann-Stiftung sind derzeit vertreten: die Vorsitzende Catherine von Fürstenberg-Dussmann, sowie die Mitglieder Wolfgang Clement, Tessen von Heydebreck, Rainer Lorz, Horst Schiessl und Maurice Thompson.

Literatur[Bearbeiten]

Nadine Beck, Michael Kamp: 50 Jahre Dussmann Group – 50 Ideen für Menschen. Dussmann Stiftung, Berlin 2013, ISBN 978-3-00-041908-9.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dussmann Kulturkaufhaus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b [1]
  2. Der Tagesspiegel: Peter Dussmann lässt los.
  3. www.n-tv.de: Frauen in der Wirtschaft: Catherine von Fürstenberg-Dussmann
  4. Catherine von Fürstenberg-Dussmann, in: Internationales Biographisches Archiv 24/2011 vom 14. Juni 2011, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)