Dyskrinie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Dyskrinie (von altgriechisch δυς dys, deutsch ‚fehl‘ und κρίνειν krinein, deutsch ‚absondern‘) bezeichnet eine in Beschaffenheit oder Menge abnormale Produktion eines Drüsensekrets. Insbesondere wird der Begriff in Bezug auf Sekretionsstörungen der bronchialen Schleimdrüsen verwendet, etwa wenn bei Asthma bronchiale oder Mukoviszidose der Bronchialschleim zäh wird.

Im Gegensatz zur Hyperkrinie (vermehrte Schleimproduktion) liegt bei Dyskrinie eine veränderte Schleimzusammensetzung vor.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Linus Geisler: Innere Medizin. Lehrbuch für Pflegeberufe. 19., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. W. Kohlhammer, Stuttgart u. a. 2006, ISBN 3-17-018768-6, S. 276.
  • Horst Wendel: Entzündliche Atemwegserkrankungen. Definition und Einteilung. In: Nikolaus Konietzko, Horst Wendel, Bernhard Wiesner (Hrsg.): Erkrankungen der Lunge. de Gruyter, Berlin u. a. 1995, ISBN 3-11-012130-1, S. 209 ff.
Gesundheitshinweis Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu diesen Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!