Ecological Economics

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Ecological Economics

Beschreibung Wissenschaftliche Fachzeitschrift
Fachgebiet Ökologische Ökonomie
Verlag Elsevier (USA, Niederlande)
Erstausgabe 1989
Erscheinungsweise monatlich
Chefredakteur Richard B. Howarth
Stefan Baumgärtner[1]
Herausgeber International Society for Ecological Economics
Weblink journals.elsevier.com/ecological-economics/
Artikelarchiv sciencedirect.com
ISSN
CODEN ECECEM

Ecological Economics (ISO 4: Ecol. Econ.) ist eine wissenschaftliche Fachzeitschrift mit Peer-Review-Verfahren, die von Elsevier im Auftrag der International Society for Ecological Economics herausgegeben wird. Die transdisziplinare Zeitschrift widmet sich der Forschung zur Ökologischen Ökonomik.[2] Sie wurde begründet im Jahr 1989 durch den ersten Chefredakteur Robert Costanza.

Redaktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die aktuellen Chefredakteure sind Richard B. Howarth und Stefan Baumgärtner. Seit 2015 hat die Zeitschrift weitere Fachredakteure, darunter die deutsche Ökonomin Irene Ring, einen Redakteur für Buchrezensionen, drei assoziierte Redakteure sowie einer Reihe von einfachen Mitgliedern im Redaktionsrat.[1]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2014 betrug der zweijährige Impact Factor 2,720, während der fünfjährige mit 3,929 angegeben wurde. Damit lag das Journal bei dem Impact Factor auf Platz 47 von insgesamt 145 im Bereich Ökologie gelisteten wissenschaftlichen Zeitschriften und auf Platz 59 von 223 Zeitschriften im Bereich Umweltwissenschaften.[3]

Eine Studie der französischen Ökonomen Pierre-Phillippe Combes und Laurent Linnemer sortiert das Journal mit Rang 50 von 600 wirtschaftswissenschaftlichen Zeitschriften in die drittbeste Kategorie A ein.[4]

Die Inhalte und das Management des Journals wurde kontrovers diskutiert. Inge Røpke beklagte die Verdrängung von sozio-ökologischen Ökonomen aus dem Editorial Board, als Cutler Cleveland Chefredakteur wurde.[5] Richard B. Howarth plädierte 2008 bei der Übernahme der Geschäfte für einen einschließenderen Ansatz.[6] Clive Spash kritisierte, dass daraufhin der vormalige Fokus verloren gegangen sei, und auch Papiere, die nah am Mainstream der neoklassischen Umweltökonomik seien, akzeptiert würden, und die umfangreichen Diskussionen rund um Heterodoxe Ökonomieansätze in der Ökologischen Ökonomik ignoriert würden.[7][8]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Ecological Economics Editorial Board. journals.elsevier.com/ecological-economics, abgerufen am 14. Oktober 2015.
  2. Ecological Economics: The Transdisciplinary Journal of the International Society for Ecological Economics (ISEE), abgerufen am 17. September 2015.
  3. Journal Citation Reports 2014. Abgerufen am 14. Oktober 2015.
  4. Combes, Pierre-Philippe und Laurent Linnemer: Inferring Missing Citations: A Quantitative Multi-Criteria Ranking of all Journals in Economics. In: GREQAM Document de Travail. Nr. 2010-28, 2010, S. 26–30 (englisch, halshs.archives-ouvertes.fr [PDF]).
  5. Inge Røpke, 2005. Trends in the development of ecological economics from the late 1980s to the early 2000s. Ecological Economics 55(2): 262-290.
  6. Richard B. Howarth, 2008. Editorial. Ecological Economics 64, 469.
  7. Clive L. Spash, 2012. New foundations for ecological economics. Ecological Economics 77(May): 36-47.
  8. Clive L. Spash, 2013. The Shallow or the Deep Ecological Economics Movement? Ecological Economics 93:351-362.