Einlaufsuppe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Einfache Einlaufsuppe aus Gemüsebrühe und Ei

Eine Einlaufsuppe oder Eierflaumsuppe[1] (in Österreich und teilweise in Süddeutschland auch Eintropfsuppe[2], in Salzburg und in der Steiermark auch Farfelsuppe[3] bzw. Faverlsuppe[4]) ist ein klassisches Gericht vieler National- und Regionalküchen.

Der Name bezieht sich auf den Eiereinlauf. Dabei handelt es sich um eine flockenförmige Suppeneinlage, für die man eine Ei-Mehl-Mischung oder nur geschlagene Eier langsam in eine siedende Suppe oder Brühe einlaufen lässt.[5] Das Ei denaturiert und bildet Flocken oder Fäden, welche je nach Rezept unterschiedlich gestaltet werden können. Im Fall von Flocken spricht man dabei von flocons d’œuf, im Fall von Fäden von filaments d’œuf.[5]

Typische Varianten der Einlaufsuppe sind die italienische Stracciatella und die chinesische Sauer-scharf-Suppe.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erhard Gorys: Das neue Küchenlexikon. München 2001, ISBN 978-3423362450
  • F. Jürgen Herrmann (Hrsg.): Herings Lexikon der Küche. Fachbuchverlag Pfanneberg, Haan-Gruiten 2012 (Lizenzausgabe Nikol, Hamburg 2016); S. 85. ISBN 978-3-86820-344-8.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Eierflaumsuppe“ In: Die deutsche Küche. Von den Alpen bis zur Nordsee. Lichems Verlagsanstalt, München 1987 (Sonderausgabe Engel Verlag, München 1993); S. 11.
  2. Gregor Retti: Datenbank zur deutschen Sprache in Österreich, „Eintropfsuppe
  3. Gregor Retti: Datenbank zur deutschen Sprache in Österreich, „Farfelsuppe
  4. Gregor Retti: Datenbank zur deutschen Sprache in Österreich, „Faverlsuppe
  5. a b „Eierflocken, Eierfäden“ In: F. Jürgen Herrmann (Hrsg.): Herings Lexikon der Küche. Fachbuchverlag Pfanneberg, Haan-Gruiten 2012 (Lizenzausgabe Nikol, Hamburg 2016); S. 85. ISBN 978-3-86820-344-8.