Em-eukal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Em-eukal-Werbung an einem Gebäude in Nürnberg

Em-eukal ist ein Bonbon des Familienunternehmens Dr. C. Soldan aus Adelsdorf. Die erste Rezeptur mit Menthol und Eukalyptus wurde ab 1923 als Arzneimittel eingesetzt.[1] Heute werden die Bonbons in Apotheken, Drogeriemärkten und im Lebensmitteleinzelhandel verkauft. Unter dem Markennamen Em-eukal vertrieb das Unternehmen zeitweise auch Nasenspray und Hustenmittel.[2][3]

Sorten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Em-eukal Bonbons gibt es in 23 Varianten: 19 Sorten Hartkaramellen und 4 Sorten Gummidrops.[4] Allen Geschmacksrichtungen werden vom Hersteller verschiedene Wirkungen zugeschrieben.[5]

In der Apotheke gibt es seit 2015 Em-eukal PRO, ein neues Medizinprodukt von Dr. C. Soldan. Die Halspastillen sind in drei Geschmacksvarianten erhältlich.[6]

Das für Kinder entwickelte Hustenbonbon Kinder Em-eukal mit Wildkirschgeschmack gibt es seit 1972.[1] Heute sind vier Varianten im Handel und der Apotheke erhältlich: 2 Sorten Hartkaramellen (Bonbons und Lutscher), Traubenzucker (auch als Lutscher) und 2 Sorten Gummidrops. Zum bekannten Wildkirschgeschmack kommen seit 2016 die Kinder Em-eukal Gummidrops Orange dazu.[7]

Die Bonbonsorten gibt es zuckerfrei und zuckerhaltig. Einige Geschmacksvarianten von Kinder Em-eukal gibt es zusätzlich in einer Pocketbox.[7][5]

Zutaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Em-eukal Klassisch enthält unter anderem Eukalyptusöl und Menthol. Die genaue Rezeptur ist Betriebsgeheimnis. Alle Geschmacksvarianten halten laut Hersteller strengen Qualitätsrichtlinien und -kontrollen stand und basieren auf natürlichen Pflanzenextrakten, Kräutern und natürlichen Aromen. Seit 1989 bietet Dr. C. Soldan zuckerfreie Bonbons mit dem Zuckeraustauschstoff Isomalt an, seit 2004 zudem mit dem Süßstoff Sucralose.[8][1]

Markenzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Em-eukal wurde 1928 als Marke eingetragen.[1][9] Ein Marketinginstrument der Bonbons ist ein weiß-rotes Band mit der Beschriftung „Nur echt mit der Fahne“,[10] das ursprünglich als Hygieneschutz gedacht war. Mit dem Band unter der Verpackungshülle sollte man den „Bonbonwickler“ aufreißen können, ohne das Bonbon anfassen zu müssen. Em-eukal Klassisch wurde Bergleuten bis in die 1950er-Jahre verschrieben.[1]

Das Bild eines kleinen Jungen auf der Verpackung von Kinder Em-eukal ist als Bildmarke geschützt.[11] Zudem ist der Begriff „Rundumwohlfühlbonbon“ als Wortmarke geschützt.[12]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Webseite des Herstellers: Geschichte
  2. debeka: Kinder Em-eukal Hustensaft
  3. epgonline: Em-eukal Hustentropfen
  4. Webseite des Herstellers: Fact Sheet
  5. a b Webseite des Herstellers: Markenwelt Em-eukal
  6. gesundheit adhoc: Medizinprodukt von Em-eukal
  7. a b Webseite des Herstellers: Markenwelt Kinder Em-eukal
  8. Webseite des Herstellers: Unternehmensporträt
  9. Markenregister Em-eukal
  10. Markenregister Die echten mit der Fahne
  11. Markenregister Kinder Em-eukal
  12. Markenregister Rundumwohlfühlbonbon

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]