Eosinophile Fasziitis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Eosinophile Fasziitis (Synonym: Shulman-Syndrom) ist eine seltene Erkrankung des Bindegewebes, bei der es zur Entzündung der Faszien mit Schwellung und Verhärtung der Haut, einem vermehrten Auftreten von Eosinophilen Granulozyten im Blut (Eosinophilie) und einer Hypergammaglobulinämie kommt. Seit der Erstbeschreibung 1974 wurden einige hundert Fälle weltweit beschrieben. Meistens tritt die Erkrankung zwischen dem 20. und 30. sowie dem 45. und 60. Lebensjahr auf, wobei auch Fälle von Kindern und sehr alten Patienten beschrieben wurden. Die Therapie der Wahl ist die Gabe von hochdosierten Corticosteroiden wie Cortison.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lionel Arlettaz, Eric Dayer, Mohamed Abdou, Françoise Pardon: Fasciite à éosinophiles ou syndrome de Shulman. Rev Med Suisse 2012; volume 8. S. 854–858. Link (französisch)
  • Sabrina Poradosú, Esther Vanderlinden, Alex Michotte, Hendrik De Raeve, Sabine D. Allard: Eosinophilic Fasciitis: an Atypical Presentation of a Rare Disease. In: European Journal of Case Reports in Internal Medicine 2015. Link (englisch)