Epiphyllum costaricense

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Epiphyllum costaricense
Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Hylocereeae
Gattung: Epiphyllum
Art: Epiphyllum costaricense
Wissenschaftlicher Name
Epiphyllum costaricense
(F.A.C.Weber) Britton & Rose

Epiphyllum costaricense ist eine Pflanzenart in der Gattung Epiphyllum aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton costaricense, lat. costaricensis, bedeutet ‚in Costa Rica heimisch‘.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Epiphyllum costaricense wächst buschig verzweigt mit bis zu 2 (selten 3,75) Meter langen Trieben. Die Haupttriebe sind an der Basis lang drehrund. Die Areolen stehen in 5 bis 6 Reihen und tragen Borsten. Die dünnfleischigen grünen Seitentriebe sind 25 bis 75 Zentimeter lang und 9 bis 12,5 Zentimeter breit. Ihre Ränder sind leicht eingebuchtet und bräunlich verhornt. Die Areolen stehen 4 bis 6 Zentimeter voneinander entfernt.

Die trichterförmigen Blüten sind bis 26 Zentimeter lang und erreichen Durchmesser bis 26 Zentimeter. Ihr Perikarpell ist in den Achseln der untersten Schuppen mit einigen Haaren bedeckt. Ihre Blütenröhre ist gebogen. Die äußeren Blütenhüllblätter sind lachsfarben und besitzen eine gelbliche Spitze. Die inneren Blütenhüllblätter sind weiß. Die ellipsoiden, roten, leicht gerippten Früchte werden, bei einem Durchmesser von 7 Zentimetern, bis 9 Zentimeter lang.

Verbreitung und Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Epiphyllum costaricense ist in Costa Rica, Panama und Kolumbien in Höhenlagen von 650 bis 1200 Metern verbreitet. Die Erstbeschreibung als Phyllocactus costaricensis wurde 1902 von Frédéric Albert Constantin Weber veröffentlicht.[1] Nathaniel Lord Britton und Joseph Nelson Rose stellten die Art 1913 in die Gattung Epiphyllum.[2]

Epiphyllum costaricense ist nahe mit Epiphyllum thomasianum verwandt.

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bulletin du Muséum d'Histoire Naturelle. Band 8, Paris 1902, S. 463–464 (online).
  2. Contributions from the United States National Herbarium. Band 16, 1913, S. 256 (online).