Erik the Viking

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschreibt das Computerspiel aus dem Jahr 1984; für den Film von Terry Jones siehe Erik der Wikinger.

The Saga of Erik the Viking (auch unter dem Titel Erik the Viking veröffentlicht) ist ein Textadventure mit einzelnen Grafiken, das von der Firma Level 9 Computing 1984 entwickelt wurde. Das Spiel wurde auf den Homecomputern Amstrad CPC, BBC Model B, Commodore 64 und Sinclair ZX Spectrum veröffentlicht, unter anderem von der Firma Mosaic Publishing.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Spieler steuert die Figur Erik the Viking, und es ist seine Aufgabe, seine Familie zu finden, die von den teuflischen Dogfighters entführt wurde. Der erste Teil des Spiels verläuft auf dem Festland. Erik bereitet eine Fahrt mit einem Segelschiff vor, findet seine Waffen und heuert eine Crew für sein Schiff an, zu der auch Blind Thorkhild, Sven the Strong und Ragnar Forkbeard gehören.

Der größte Teil des Spieles findet auf See statt. Erik steuert sein Schiff, die Golden Dragon, durch die Nordsee. Er besucht etliche Inseln und sammelt dort Gegenstände ein oder besucht verschiedene Personen, um seine Familie zu retten und das Spiel zu gewinnen. Zu den besuchten Personen gehören eine Zauberin, die in einer Höhle im Wald versteckt ist, der Zauberer Al Kwasarmi auf einem Stein am Kai und die Tochter des Zauberers, Freya.

Spielprinzip und Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es handelt sich um ein lineares Adventurespiel: Fast alle Rätsel müssen nacheinander und in einer bestimmten Reihenfolge gelöst werden. Übersieht man einen Gegenstand, ist das Spiel zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr zu lösen. Außerdem kann man in dem Adventure sein Leben verlieren.

Produktionsnotizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Spiel ist an das 1983 erschienene Kinderbuch von Terry Jones angelehnt. Ein Teil der Figuren und Gegenstände im Spiel stammen aus der Buchvorlage, dennoch ist die Geschichte im Spiel vollkommen anders gestaltet als im Buch. Jones führte 1989 auch noch Regie beim Film Erik, der Wikinger.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das britische Magazin Home Computing Weekly bezeichnete das Spiel als "sehr beeindruckend", lobte den "cleveren" Parser und die "gute gemachten" Grafiken, konstatierte einen hohen Schwierigkeitsgrad und vergab vier von fünf Sternen.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Home Computing Weekly #91: Erik the Viking. Abgerufen am 3. April 2016.