Ethnonationalismus

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Ethnonationalismus ist eine Strömung des Nationalismus, die durch das Verlangen von Angehörigen einer ethnischen Gruppe nach absoluter Souveränität über ihre politischen, sozialen und wirtschaftlichen Angelegenheiten gekennzeichnet ist. Ethnonationalismus bezeichnet damit das Streben einer sich selbst als Nation auffassenden Ethnie nach Staatlichkeit.

Häufig beschränkt sich die Verwendung des Begriffs auf staatenlose ethnonationalistische Bewegungen. Diese stützen sich auf die Wahrnehmung von Angehörigen der Ethnie, ihre Gruppeninteressen würden in der gegenwärtigen politischen Situation nicht vertreten.

In seiner weiter gefassten Bedeutung, die allgemein auf die Kongruenz von Nation und Staat abhebt und auch den Bezug auf bereits existierende Nationalstaaten einschließt, wird der Begriff synonym mit Nationalismus verwendet.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Walker Connor: Ethnonationalism: the quest for understanding. Princeton University Press, 1994, ISBN 978-0-691-02563-6.
  • Daniele Conversi (Hrsg.): Ethnonationalism in the contemporary world: Walker Connor and the study of nationalism. Routledge, London 2002, ISBN 978-0-415-26373-3.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Daniele Conversi: Conceptualizing nationalism: an introduction to Walker Connor’s work. In: Daniele Conversi (Hrsg.): Ethnonationalism in the contemporary world: Walker Connor and the study of nationalism. Routledge, London 2002, ISBN 978-0-415-26373-3, S. 2