Völkischer Nationalismus

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Das rassistische Konzept des völkischen Nationalismus bildet die gemeinsame weltanschauliche Basis der völkischen Bewegung. Es geht von dem essentialistischen Konstrukt als „Völker“ oder „Volksgruppen“ bezeichneter Bevölkerungsgruppen aus, die jeweils geschlossene ethnische Einheiten innerhalb einer Hierarchie solcher Populationen bilden würden. Zeitweise war der völkische Nationalismus in Mitteleuropa eine breite und vorherrschende Meinungsströmung, repräsentiert in zahlreichen nationalistischen, explizit antisemitischen und sonstigen rassistischen Zusammenschlüssen aller Art mit vielen Publikationen und bekannten Persönlichkeiten. Heute nimmt er auch die Gestalt des Ethnopluralismus an. Politisch verortet wurde und wird er am rechten Rand, gesellschaftlich auch als "Extremismus der Mitte", da seine sozialen Träger vor allem die Mittelschichten sind.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Völkischer Nationalismus versteht eine sozial, kulturell, religiös usw. heterogene Bevölkerung oder Bevölkerungsgruppe ethnisch gemeint als „Volk“ oder als „Volksgruppe“ und überhöht sie zu Kollektiv-Subjekten. Er bildet nach Wertigkeit eine Hierarchie der „Völker“.[1] Er fordert Homogenität nach innen, gegenüber „Andersartigkeit“ und „Überfremdung“ aber Exklusion bzw. Abgrenzung[2] („Entmischung“, Verhinderung einer „Umvolkung“) und orientiert daran seine Strategien. Der völkische Nationalismus basiert ideologisch auf völkisch-rassistischen Konzepten.[3] Seine Träger und Akteure werden im politischen Spektrum sowohl rechtsaußen als auch – als übliche Alltagsüberzeugungen – in der gesellschaftlichen Mitte verortet.[4]

Der Sozialwissenschaftler Helmut Kellershohn nennt sieben Kernelemente eines völkischen Nationalismus:[5]

  1. die Gleichsetzung von Volk und Nation bzw. die Vorstellung einer nach rassistischen Kriterien homogenen Nation
  2. die Überhöhung des Volkes zu einem Kollektivsubjekt und die Unterordnung spezifischer Interessen unter dem Primat der „Volksgemeinschaft"
  3. die Rechtfertigung eines „starken" Staates, der die Volksgemeinschaft mittels national gesonnener Eliten und/oder einer charismatischen Führerfigur organisiert
  4. die Heroisierung des „Volksgenossen", also jenes „anständigen Volksgenossen", der sich mit Leib und Seele in den Dienst seiner Volksgemeinschaft stellt und für diese Opfer bringt
  5. die völkische oder rassistische Konstruktion eines „inner(staatlich)en Feindes", der für Rückschläge bei der Realisierung der Volksgemeinschaft verantwortlich gemacht wird und als negative Projektionsfläche für die Volksgemeinschaft eine identitätsstiftende Funktion hat
  6. ein biopolitisches Verständnis des „Volkskörpers", das diesen durch Bevölkerungspolitik gesund und kräftig erhalten bzw. machen will
  7. ein chauvinistisches Machtstaatsdenken.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich eine völkische Bewegung, die Einfluss auf die politische und kulturelle Diskussion im deutschsprachigen Mitteleuropa gewann. Seine geschichtliche Ausprägung fand der ihr eigene völkische Nationalismus vor allem im Deutschen Reich. Zu dessen sozialen Trägern und zu dessen "notwendiger ideeller Bedingung" wird der deutsche Protestantismus gerechnet.[6] Aus ideengeschichtlicher Perspektive radikalisierte sich die "bürgerlich-protestantische Mentalität" seit der Reichsgründung verstärkt deutsch-völkisch. Der religiös überhöhte Nationalismus bzw. ein völkisch aufgeladener Protestantismus des Kaiserreichs führten demnach bis hin zum nationalsozialistischen Konzept des Deutschen Christentums.[7] Die überwiegend männliche und protestantische Anhängerschaft des völkischen Nationalismus rekrutierte sich aus den Mittelschichten. Dieses Sozialprofil und seine Bedeutung für den Aufstieg der NSDAP analysierte der Soziologe Seymour Martin Lipset als „Extremismus der Mitte“. Die völkische Bewegung, zu der die deutschnationalen Zusammenschlüsse und die NSDAP gehörten – deren Parteiorgan war der „Völkische Beobachter“ –, lehnte den Weimarer Verfassungsstaat ab und vertrat völkische Gemeinschaftlichkeitskonzepte ("deutsche Volksgemeinschaft"). Die biologische und kulturelle Homogenität des „Volks“ als „Abstammungsgemeinschaft“ und die „Ausscheidung oder Vernichtung des Heterogenen“ (Carl Schmitt: Die geistesgeschichtliche Lage des heutigen Parlamentarismus, 1926[8][9][10][11]) wurden beschworen. Völkische Konzepte wie „Volkstum“, „Lebensraum“ und vor allem „Volksgemeinschaft“ waren übergreifende Vorstellungen in weiten Teilen der Bevölkerung und vor allem innerhalb des „vaterländischen Lagers“, damit integraler Teil auch der nationalsozialistischen Programmatik.

Mit den nationalsozialistischen Massenverbrechen erfuhren die sie begründenden Vorstellungen eine starke Entwertung. Nach der Meinung des Sozialwissenschaftlers Christoph Butterwegge (1996) stießen sie inzwischen "bei den Medienmachern so gut wie nie auf heimliche oder gar offen bekundete Sympathie". Seit der Wende aber würden "innerhalb des etablierten Kulturbetriebes" völkisch-nationalistische Tendenzen wieder stärker in Erscheinung treten. Es sehe fast so aus, als wandere völkischer Nationalismus im Zuge einer "Reorganisation der 'nationalen Identität'" "in die Mitte" hinein.[12] Die Soziologin und Rassismusforscherin Nora Räthzel untersuchte nach der Wiedervereinigung die printmediale Asyldebatte und wie sie dazu eingesetzt worden sei, ein homogenes deutsches Volk als Opfer der Ausbeutung/Überfremdung durch „die Anderen" zu konstruieren.[13]

Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Völkischer Nationalismus ist über das NS-Ende hinaus ein festes Merkmal der politischen Formationen am rechten Rand geblieben, aber bis heute vital in einem breiten Spektrum politischer Meinungen, die von der Mitte bis zur äußersten Rechten reichen:

Der Politik- und Sozialwissenschaftler Andreas Klärner sah bereits Ende der 1990er Jahre im Populärdiskurs zur Einwanderung in die Bundesrepublik einen Übergang von Ideologemen des völkischen Nationalismus aus dem rechtsextremen Raum in den Mainstream. Dabei bezog er sich auf die Kampagne der CDU/CSU gegen die doppelte Staatsbürgerschaft (1998/99).[14] Das NPD-Programm von 1996 behauptete, „Völker“ seien historische Subjekte und „Träger der Kultur“. In Abwendung von der Kategorie „Gesellschaft“ hieß es dort, „bloße Gesellschaften“ seien nicht in der Lage, Kultur zu entwickeln, und „multikulturelle Gesellschaften“ seien „in Wirklichkeit“ kulturlos. In diesem Konzept wird „die Nation“ bzw. „das Volk“ – im Sinne von ethnos, nicht von dēmos – zur wichtigsten Leitgröße erhoben. Das höchste Ziel aller Politik müsse demnach in der Existenzsicherung dieses als geschlossene und homogene Einheit imaginierten Gebildes liegen. Konkret fordert rechtsextremistische Politik in diesem Kontext die erbbiologische Abkunft von Vorfahren „deutschen Bluts“ („Deutschstämmigkeit“) als Voraussetzung einer deutschen Staatsbürgerschaft. Sogenannte „Andersartige“ könnten nicht integriert werden. Der Zuzug von „Fremden“ sei abzulehnen, meist wird ihre Ausweisung bzw. eine „Entmischung der Völker“ gefordert. Die Sozialwissenschaftler Margaret und Siegfried Jäger sind der Meinung, dass ein völkisch begründeter Nationalismus insofern immer auch einen rassistischen Gehalt habe.[15]

Das Grundsatzprogramm der NPD enthält daneben deutliche ethnopluralistische Komponenten.[16] Ethnopluralismus wird von Politikwissenschaftlern als Variante des völkischen Nationalismus eingeordnet. Er gilt dort als Hervorbringung der sogenannten Neuen Rechten.[17] Er solle den für Rechtsextreme typischen Rassismus „neu und weniger angreifbar“ begründen. Wie klassische Rassisten vereinheitlichen auch Ethnopluralisten Menschengruppen als „Völker“ oder „Volksgruppen“ zu Persönlichkeitkollektiven mit „grundsätzlichen und unveränderlichen Eigenschaften“. Je höher die kulturelle Homogenität eines „Volkes“ sei, heißt es, desto stärker sei ein „Volk“ in der globalen Ressourcenkonkurrenz, die als eine Konkurrenz von Ethnien ("Völkern") gesehen wird. Vermieden wird von Ethnopluralisten eine (erb-)biologische Ableitung („Blutsgemeinschaft“, „Abstammungsgemeinschaft“) der Gruppen. Sie wird ersetzt durch eine anthropologisch-kulturelle, kulturrassistische Variante. „Völker“ besitzen demnach zeitlose, invariante kulturelle Identitäten, die von den „Fremden“ wie z. B. südosteuropäischen oder nahöstlichen Migranten bedroht würden und daher gegen diese zu verteidigen seien.[18] Konkret findet sich dieses Konzept beispielsweise in dem Motto „Auch wir Deutschen haben ein Recht auf unsere Heimat, auf unser Vaterland! China den Chinesen, die Türkei den Türken und Deutschland den Deutschen – das ist unser Credo…“ (Deutsche Liga für Volk und Heimat).[19][20] oder in der Selbstbeschreibung der des Terrorismus angeklagten Gruppe "Oldschool Society" als "eine Verbindung gleichgesinnter Menschen die, die deutsche Kultur und ihre Werte leben."(Zeichensetzung i. Orig.)[21]

Zum Ethnopluralismus bekennt sich auch die aus der Kleingruppe „Sarrazin-Bewegung“ hervorgegangene „Identitäre Bewegung“ mit ihrer Forderung nach „ethnopluralistischer Vielfalt“ statt „kulturellem Einheitsbrei“. Im Anschluss an neurechte Ideologeme geht sie von einer kollektiven Herkunft und Kulturidentität der regionalen Bevölkerungen aus, die durch migrantische Einflüsse bedroht werde und zu schützen sei. „Identität wird damit völkisch besetzt, aber kulturalistisch umschrieben“ (Sieber). Essentialistischer Kulturalismus und biologischer Rassismus überschneiden sich und konstruieren ethnische Kollektive; der Begriff „ethnokulturelle Kollektive“ klinge moderner als der ältere Sprachgebrauch.[22]

Es gehe bei dem ethnopluralistischen Ansatz – so Butterwegge – nur "vordergründig" um die hochgehaltene "kulturelle Identität". Dahinter stünden Verteilungskonflikte um knappe Ressourcen. Sozialer Konfliktstoff werde ethnisiert, die Konflikte würden „zu Abwehrgefechten gegen ,die Fremden‘“ umgeformt und so im Land selbst entlasten.[23]

In jüngster Zeit bemerken Sozial- und Politikwissenschaftler völkisch-nationalistische Tendenzen und Elemente innerhalb der deutschen parteipolitischen Formationen in der rechtspopulistischen AfD, vor allem in ihrer sächsischen Gliederung.[24] Der Politikwissenschaftler Gero Neugebauer beschreibt auch den Thüringer AfD-Frakionsvorsitzenden Björn Höcke als Vertreter eines völkischen Nationalismus.[25]

Aus Meinungsbefragungen ergibt sich, dass 2014 mindestens jeder zehnte Bundesbürger einer „natürlichen Hierarchie“ der „Völker“ zustimmt. Verbreitet sind Abwertungen ethnisch und/oder religiös definierter Bevölkerungsgruppen (z. B. von Roma oder Muslimen).[26] Ein Teil der Forschung wendet sich daher der Frage zu, inwieweit völkische Konzepte im Alltagsdenken der deutschen Bevölkerung lebendig sind und im Alltagsdiskurs zur Sprache gebracht werden bzw. inwieweit „völkische Ideologie in das alltägliche Denken dieser Gesellschaft“ – der deutschen – „eingelagert ist.“[27] Das Fazit lautet, es gebe eine große Variationsbreite völkischer Ideologeme – Homogenität des „deutschen Volks“, Zurückweisung „fremder“, durch Migration hervorgerufener Einflüsse, deutsche Hochkultur gegen zurückgebliebene orientalische Kulturen u. a. m. – im Alltagsdenken. Verortet werden sie gesellschaftlich und politisch als „Extremismus der Mitte“. Sie gelten nicht als Alleinstellungsmerkmal „rechter“ politischer Zusammenschlüsse,[28] sondern seien ebenso in einer nach rechts tendierenden Mitte anzutreffen.[29]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stefan Breuer: Grundpositionen der deutschen Rechten 1871–1945 (= Historische Einführungen. Bd. 2). Edition diskord, Tübingen 1999, ISBN 3-89295-666-9.
  • Stefan Breuer: Ordnungen der Ungleichheit – die deutsche Rechte im Widerstreit ihrer Ideen 1871–1945. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2001, ISBN 3-534-15575-0.
  • Hubert Cancik, Uwe Puschner (Hrsg.): Antisemitismus, Paganismus, Völkische Religion. = Anti-semitism, paganism, voelkish religion. Saur, München 2004, ISBN 3-598-11458-3.
  • Roger Griffin: Völkischer Nationalismus als Wegbereiter und Fortsetzer des Faschismus: Ein angelsächsischer Blick auf ein nicht nur deutsches Phänomen. In: Heiko Kauffmann, Helmut Kellershohn, Jobst Paul (Hrsg.): Völkische Bande. Dekadenz und Wiedergeburt. Analysen rechter Ideologie (= Edition DISS. Bd. 8). Unrast, Münster 2005, ISBN 3-89771-737-9, S. 20–48.
  • Gerald Hubmann: Völkischer Nationalismus und Antisemitismus im frühen 19. Jahrhundert: Die Schriften von Rühs und Fries zur Judenfrage, in: Renate Heuer, Ralph-Rainer Wuthenow (Hrsg.), Antisemitismus – Zionismus – Antizionismus 1850–1940, Frankfurt am Main / New York 1997, 10-34.
  • Dieter Oberndörfer: Der Wahn des Nationalen. Die Alternative der offenen Republik (= Herder-Spektrum 4279). 2. Auflage. Herder, Freiburg (Breisgau) u. a. 1994, ISBN 3-451-04279-7, Auszug.
  • Uwe Puschner: Die völkische Bewegung im wilhelminischen Kaiserreich. Sprache – Rasse – Religion. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2001, ISBN 3-534-15052-X (Zugleich: Berlin, Freie Universität, Habilitations-Schrift, 1998/1999).[30]
  • Uwe Puschner, Walter Schmitz, Justus H. Ulbricht (Hrsg.): Handbuch zur „Völkischen Bewegung“ 1871–1918. Saur, München 1996, ISBN 3-598-11241-6.
  • Stephan Vopel: Radikaler, völkischer Nationalismus in Deutschland 1917–1933, in: Heiner Timmermann (Hrsg.): Nationalismus und Nationalbewegung in Europa 1914–1945, Berlin 1999, S. 161–182.
  • Zeev Sternhell: Von der Aufklärung zum Faschismus und Nazismus. Reflexionen über das Schicksal der Ideen im 20. Jahrhundert. In: Siegfried Jäger, Jobst Paul (Hrsg.) „Diese Rechte ist immer noch Bestandteil unserer Welt“. Aspekte einer neuen Konservativen Revolution. Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung, Duisburg 2001, ISBN 3-927388-78-5, S. 16–48; wieder in: jour fixe initiative berlin (Hrsg.): Geschichte nach Auschwitz. Unrast, Münster 2002, ISBN 3-89771-409-4, S. 61–94.

Zur Bedeutung für den Nationalsozialismus

  • Götz Aly, Susanne Heim: Vordenker der Vernichtung. Auschwitz und die deutschen Pläne für eine neue europäische Ordnung. Durchgesehene Ausgabe. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-596-11268-0.
  • Michael Fahlbusch: Wissenschaft im Dienst der nationalsozialistischen Politik? Die „Volksdeutschen Forschungsgemeinschaften“ von 1931–1945. Nomos, Baden-Baden 1999, ISBN 3-7890-5770-3.
  • Ingo Haar: Historiker im Nationalsozialismus. Deutsche Geschichtswissenschaft und „Volkstumskampf“ im Osten (= Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft. Bd. 143). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2000, ISBN 3-525-35942-X (Zugleich: Halle, Universität, Dissertation, 1998).
  • Rainer Hering: Konstruierte Nation. Der Alldeutsche Verband 1890 bis 1939 (= Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte. Bd. 40). Christians, Hamburg 2003, ISBN 3-7672-1429-6.
  • George L. Mosse: Die völkische Revolution. Über die geistigen Wurzeln des Nationalsozialismus. Sonderausgabe. Hain, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-445-04765-0.
  • George L. Mosse: Ein Volk, ein Reich, ein Führer. Die völkischen Ursprünge des Nationalsozialismus. Athenäum, Königstein im Taunus 1979, ISBN 3-7610-8056-5.
  • Winfried Schulze, Otto Gerhard Oexle (Hrsg.): Deutsche Historiker im Nationalsozialismus. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-596-14606-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Brigitte Bailer-Galanda, Wolfgang Neugebauer, Handbuch des österreichischen Rechtsextremismus, Wien 1994, S. 36.
  2. Alice Brauner-Orten, Die Neue Rechte in Deutschland: Antidemokratische und rassistische Tendenzen, Opladen 2001, S. 47ff.
  3. Vgl. Roger Griffin: Völkischer Nationalismus als Wegbereiter und Fortsetzer des Faschismus. Ein angelsächsischer Blick auf ein nicht nur deutsches Phänomen. In: Heiko Kauffmann, Helmut Kellershohn und Jobst Paul (Hrsg.): Völkische Bande. Dekadenz und Wiedergeburt – Analysen rechter Ideologie, 2005; Margret Jäger/Siegfried Jäger (1999): Gefährliche Erbschaften. Die schleichende Restauration rechten Denkens und Uwe Puschner: Die völkische Bewegung im wilhelminischen Kaiserreich. Sprache – Rasse – Religion. Wiss. Buchgesellschaft, Darmstadt 2001.
  4. Z. B.: Siegfried Jäger/Dirk Kretschmer, Symbolische Politik der „Mitte“, nach rechts gewandt, in: Siegfried Jäger/Dirk Kretschmer/Gabriele Cleve u. a. Der Spuk ist nicht vorbei. Völkisch-nationalistische Ideologeme im öffentlichen Diskurs der Gegenwart, Duisburg o. J., S. 54–57, siehe auch: [1].
  5. Helmut Kellershohn: Das Projekt Junge Freiheit. Eine Einführung, in: ders. (Hrsg.): Das Plagiat. Der Völkische Nationalismus der Jungen Freiheit, Duisburg 1994, S. 17–50.
  6. Vgl.: Frank Unger: Demokratie und Imperium: die Vereinigten Staaten zwischen Fundamentalismus, Liberalismus und Populismus, Würzburg 2010, S. 175.
  7. Frank-Michael Kuhlemann, Bürgerlichkeit und Religion, Göttingen 2002, S. 305.
  8. Birgit Schreiber: Politische Retheologisierung. Ernst Tollers frühe Dramatik als Suche nach einer „Politik der reinen Mittel“]. Würzburg: Königshausen und Neumann 1997, S. 89.
  9. Gunther Mai: Zeiten der Gewalt. Europa in der Zwischenkriegszeit. In: Michael Klein (Hrsg.): Gewalt – interdisziplinär (=Erfurter Sozialwissenschaftliche Reihe, Nr. 5). Münster: Lit Verlag 2002, S. 17.
  10. Matthias Hambrock: Die Etablierung der Außenseiter. Der Verband nationaldeutscher Juden 1921–1935. Köln: Böhlau Verlag 2003, S. 498.
  11. Ulrich R. Haltern: Integration als Mythos. Zur Überforderung des Bundesverfassungsgerichts. In: Jahrbuch des öffentlichen Rechts der Gegenwart. Neue Folge 45. Tübingen: J.C.B. Mohr (Paul Siebeck) 1997, S. 51.
  12. Christoph Butterwegge, Migrant(innen) und Massenmedien, siehe: Digitale Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung, [2]
  13. Nora Räthzel, Zur Bedeutung von Asylpolitik und neuen Rassismen bei der Reorganisierung der nationalen Identität im vereinigten Deutschland, in: Christoph Butterwegge/Siegfried Jäger (Hrsg.): Rassismus in Europa, 3. Aufl. Köln 1993, S. 213-229, hier: S. 216ff.
  14. Andreas Klärner, Aufstand der Ressentiments. Einwanderungs-diskurs, völkischer Nationa-lis-mus und die Kampagne der CDU/CSU gegen die doppelte Staatsbürgerschaft, Köln 2000.
  15. Margaret Jäger, Siegfried Jäger: Gefährliche Erbschaften. Die schleichende Restauration rechten Denkens (= Aufbau-Taschenbücher 7019). Aufbau-Taschenbuch-Verlag, Berlin 1999, Onlineausgabe.
  16. Glossar der Bundeszentrale für politische Bildung, Lemma Ethnopluralismus, siehe: [3], 3.2.2014.
  17. Siehe z. B.: Jürgen W. Falter/Hans-Gerd Jaschke/Jürgen R. Winkler (Hrsg.), Rechtsextremismus. Ergebnisse und Perspektiven der Forschung (= Politische Vierteljahresschrift, Sonderheft 27/1996), Opladen 1996, passim; Glossar der Bundeszentrale für politische Bildung, Lemma Ethnopluralismus, siehe: [4], 3.2.2014.
  18. Glossar der Bundeszentrale für politische Bildung, Lemma Ethnopluralismus, siehe: [5], 3.2.2014.
  19. Margaret Jäger, Siegfried Jäger: Gefährliche Erbschaften. Die schleichende Restauration rechten Denkens (= Aufbau-Taschenbücher 7019). Aufbau-Taschenbuch-Verlag, Berlin 1999, Onlineausgabe
  20. Heiko Kauffmann, Helmut Kellershohn und Jobst Paul (Hrsg.): Völkische Bande. Dekadenz und Wiedergeburt – Analysen rechter Ideologie, 2005.
  21. Sebastian Lipp, Drogen, Narben, SS-Mützen. "Oldschool Society" vor Gericht: Angeklagte schildern ihre Lebenswege, in: junge Welt, 10.5.2016, S. 4.
  22. Roland Sieber, Von „Unsterblichen“ und „Identitären“, in: Stephan Braun/Alexander Geisler/Martin Gerster (Hrsg.), Strategien der extremen Rechten: Hintergründe – Analysen – Antworten, Wiesbaden 216, 2. Aufl., S. 365–376, hier: S. 369.
  23. Christoph Butterwegge, Garanten eines ruhigen Gewissens trotz Ausgrenzung von und Gewalt gegen Migrant(inn)en. Über die Rolle von Kulturrassismus und Standortnationalismus beim Bau der Wohlstandsfestung (West-)Europa, S. 10, siehe: [6]; David Bebnowski, Die Alternative für Deutschland: Aufstieg und gesellschaftliche Repräsentanz einer rechten populistischen Partei, Wiesbaden 2015, S. 28.
  24. Analyse von Wissenschaftler der Uni Jena im Auftrag des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport, siehe: [7]; Helmut Kellershohn/Mark Haarfeldt/Michael Lausberg/Martin Dietzsch/Lenard Suermann, Völkischer Nationalismus und Rechtspopulismus. Thesen des AK Rechts im DISS, Duisburg 2014.
  25. Thomas Leif (Red.), Reader für die Fachkonferenz "Rechtspopulismus im Schatten der Flüchtlingskrise. Analysen und Gegenstrategien", Mainz, 9. November 2015 (Friedrich-Ebert-Stiftung Mainz, S. 13, siehe: [8]).
  26. So Karl Moehl, Leiter des Referats Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation der Antidiskriminierungsstelle des Bundes in: Recht ohne Wirkung? Nationale und internationale Rechtsgrundlagen zur Beseitigung von Rassismus Dokumentation des Fachkongresses, siehe: [9].
  27. Völkischer Nationalismus und seine Kernideologeme. Eine knappe Begriffserklärung, in: Siegfried Jäger/Dirk Kretschmer/Gabriele Cleve u. a. Der Spuk ist nicht vorbei. Völkisch-nationalistische Ideologeme im öffentlichen Diskurs der Gegenwart, Duisburg o. J., S. 22–28, hier: S. 22, siehe auch: [10].
  28. Gabriele Cleve, Rassismus und völkisches Denken im Alltag, in: Siegfried Jäger/Dirk Kretschmer/Gabriele Cleve u. a., Der Spuk ist nicht vorbei. Völkisch-nationalistische Ideologeme im öffentlichen Diskurs der Gegenwart, Duisburg o. J., S. 228–265, hier: S. 259ff., siehe auch: [11].
  29. Vgl. Siegfried Jäger/Dirk Kretschmer, Symbolische Politik der „Mitte“, nach rechts gewandt, in: Siegfried Jäger/Dirk Kretschmer/Gabriele Cleve u. a., Der Spuk ist nicht vorbei. Völkisch-nationalistische Ideologeme im öffentlichen Diskurs der Gegenwart, Duisburg o. J., S. 54–57, siehe auch: [12].
  30. Rezensionen zu diesem Buch im H-Net, bei H-Soz-u-Kult und shoa.de.