Feuerwehr-Magazin

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Feuerwehr-Magazin

Beschreibung deutsche Fachzeitschrift
Fachgebiet Feuerwehr, Brandschutz und Gefahrenabwehr
Sprache Deutsch
Verlag Ebner Media Group GmbH & Co. KG (Deutschland)
Hauptsitz Bremen
Erstausgabe 1983
Erscheinungsweise monatlich
Verkaufte Auflage 51.021 Exemplare
(IVW Q1/2016)
Verbreitete Auflage 51.355 Exemplare
(IVW Q1/2016)
Chefredakteur Jan-Erik Hegemann
Weblink www.feuerwehrmagazin.de
ISSN (Print)

Das Feuerwehr-Magazin ist eine 1983 in Bremen gegründete, monatlich erscheinende Fachzeitschrift für Feuerwehr, Brandschutz und Gefahrenabwehr im gesamten deutschsprachigen Raum. Zum Leserkreis gehören freiwillige und hauptberufliche Feuerwehrleute sowie viele Blaulichtfans. Im Dezember 1983 erschien die erste Ausgabe. Von Beginn an wurde das Feuerwehr-Magazin im Abo und im Handel angeboten. Im Dezember 1995 brachte die Redaktion erstmals den Schwester-Titel Rettungs-Magazin (zweimonatlich) heraus. Seit dem 1. Januar 1996 erscheinen beide Titel bei der Ebner Media Group (Ulm). Redaktionssitz ist nach wie vor Bremen.

Inhalte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Feuerwehr-Magazin berichtet in jeder Ausgabe über neue Feuerwehrfahrzeuge, außergewöhnliche Einsätze, Themen der Jugendfeuerwehr, Neuigkeiten aus den Wehren, neue Geräte und Technik. Fester Bestandteil der Hefte sind das Einsatzquiz, die Brandschutzsünde des Monates, ein Cartoon und TV-Tipps. Ein bis zwei Fotoreportagen über einzelne Feuerwehren aus dem In- und Ausland mit einem Umfang von bis zu elf Seiten Länge werden jeden Monat veröffentlicht. Regelmäßig berichtet die Redaktion über Rechtsthemen für Feuerwehrleute und testet zielgruppenrelevante Geräte. Untypisch für einen Special-Interest-Titel: Alle Fachbegriffe werden erklärt, hoher Bildanteil und auf Abkürzungen wird weitgehend verzichtet. „Wir wollen Feuerwehr auch Branchenfremden verständlich machen“, nannte der langjährige Chefredakteur Jan Gaede das Motto des Feuerwehr-Magazins.

Redaktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Redaktion besteht aus 14 angestellten Mitarbeitern in Bremen. Fast alle Redakteure sind selbst in einer Freiwillige Feuerwehr aktiv. Das Feuerwehr-Magazin hat eine eigene Layoutabteilung. Als freie Mitarbeiter für das Feuerwehr-Magazin arbeiten Fachautoren, Feuerwehr-Pressesprecher und Journalisten der Tagespresse.

Sonderhefte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Jahr 1998 gibt das Feuerwehr-Magazin Sonderhefte heraus. Alle drei Jahre erscheint ein Fahrzeuge-Spezial mit Informationen zu Hunderten von neuen Feuerwehr-Normfahrzeugen, Beladelisten und technischen Daten. Kataloge fassen alle drei bis vier Jahre die wichtigsten Produktneuheiten der Branche zusammen.

Als dritte Sonderheft-Reihe kam im Jahr 2006 Ausbildungsliteratur hinzu. Bisher erschienene Hefte:

  • „Brandbekämpfung mit Schaum“
  • „Verhalten im Innenangriff“
  • „Technische Hilfeleistung nach Pkw-Unfällen“
  • „Technische Hilfe nach Lkw-Unfällen“
  • „Einsatzgrundsätze für Hubrettungsfahrzeuge
  • „Erneuerbare Energien“
  • „Richtiges Vorgehen bei Wald- und Flächenbränden“
  • „Einsatz unter Atemschutz“
  • „Richtiges Vorgehen beim Unwettereinsatz“
  • „Richtiges Vorgehen bei der Wasserrettung“

Derivate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus dem Feuerwehr-Magazin wurde 1995 der Bereich Rettungsdienst und Hilfsorganisationen in das Rettungs-Magazin ausgegliedert. Das Magazin ist Teil der gemeinsamen Redaktion, die internen Dienste der Redaktionsassistenz und des Layouts nutzen beide Titel gemeinsam. Seit Januar 2009 erstellt die Redaktion des Feuerwehr-Magazins für die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (kurz vfdb) deren Mitgliederzeitschrift. Seit Mitte 2016 entsteht in Bremen auch der St. Florian, die Mitgliederzeitschrift des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes.

Leser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Leser des Feuerwehr-Magazins sind zu 95 Prozent männlich. Das Gros gehört selbst einer Feuerwehr an.

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die verkaufte Auflage des Feuerwehr-Magazins liegt bei rund 51.000 Exemplaren (IVW 1. Quartal 2016) mit knapp über 28.000 Abonnenten.[1] Seit Januar 2011 ist das Feuerwehr-Magazin auch als digitale Ausgabe erhältlich.

Auszeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) zeichnete das Feuerwehr-Magazin im Mai 2017 mit dem Siegel „Safety made in Germany“ aus.[2]

Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2016/2017 veranstaltete das Feuerwehr-Magazin erstmals den Wettbewerb „Das Goldene Sammelstück“, bei dem besondere Ideen zur Mitgliederfindung und -bindung bei den Freiwilligen Feuerwehren ausgezeichnet wurden. Ab 2018/2019 fand erstmals der Wettbewerb „Goldener Florian“ statt, bei dem Image-/Werbevideos der Feuerwehren ausgezeichnet werden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Feuerwehr-Magazin ivw.eu, abgerufen am 3. Juli 2016.
  2. Jan-Erik Hegemann: Safety Made in Germany: Feuerwehr-Magazin ausgezeichnet. In: feuerwehrmagazin.de. Ebner Verlag, 22. Mai 2017, abgerufen am 3. Juli 2017 (deutsch).