Filmecho/Filmwoche

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Filmecho/Filmwoche

Beschreibung Die Fachzeitschrift der Filmwirtschaft in Deutschland
Sprache Deutsch
Verlag Verlag Horst Axtmann GmbH (Deutschland)
Erscheinungsweise wöchentlich
Verkaufte Auflage 2.586 Exemplare
([1])
Chefredakteur Ralf Bögner
Weblink www.filmecho.de
ISSN (Print)

Filmecho/Filmwoche[2] ist eine wöchentlich erscheinende Fachzeitschrift über Kino und Filmwirtschaft.

Sie ist die älteste noch existierende deutsche Filmzeitschrift[3] und zugleich das offizielle Organ des Hauptverbands Deutscher Filmtheater (HDF Kino e. V.). Mit Nachrichten, Marktanalysen und Hintergrundberichten zur deutschen Kinolandschaft richtet sie sich vor allem an Entscheidungsträger der Branche. Sie gliedert sich in die Rubriken Filmwirtschaft, Kino, Markt, Produktion, TV & Medien sowie International.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Ausgabe der damals noch Film-Echo betitelten Publikation erschien im März 1947 in Hamburg als offizielles Organ des Wirtschaftsverbandes der Filmtheater in der britischen Zone.[3][4][5] Erster Redaktionssitz war das Waterloo-Haus. Bis zum Ende der 1940er Jahre wurde vor allem über das Kino in Hamburg und in Norddeutschland berichtet. Zu Beginn erschien die Zeitschrift monatlich, später wechselte man zu einer wöchentlichen Erscheinungsweise.

Zeitschrift Die Filmwoche, Cover in der Zeit zwischen den Weltkriegen

Im Mai 1950 erfolgte der Umzug nach Wiesbaden. Im Februar 1962 fusionierte das Film-Echo mit der in Baden-Württemberg verlegten Fachzeitschrift Die Neue Filmwoche.[3] Ebenfalls 1962 erfolgte die Vereinigung mit der Berliner Fachzeitschrift Filmblätter.[6]

Seitdem erscheint das Magazin als Filmecho/Filmwoche. Der Name „Filmwoche“ nimmt Bezug auf das wöchentliche Kinojournal Die Filmwoche, das in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg erschienen ist.[7]

Von 1971 bis 2006 leitete Detlef Schaller den kaufmännischen Bereich der Fachzeitschrift. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem operativen Geschäft fungiert er weiterhin als Herausgeber der Filmecho/Filmwoche.[8]

Seit 1964 verleihen der Hauptverband Deutscher Filmtheater e. V. und Filmecho/Filmwoche für große Kinoerfolge deutscher und ausländischer Filme die Goldene Leinwand.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Filmecho/Filmwoche Mediadaten 2016 (PDF) filmecho.de; abgerufen am 18. März 2016
  2. Eigenschreibweise filmecho|filmwoche
  3. a b c Zeitschriften der 1940er Jahre (Memento des Originals vom 24. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.filmmuseum-hamburg.de bei filmmuseum-hamburg.de, abgerufen am 18. März 2016
  4. Deutsche/deutschsprachige Filmzeitschriften/Zeitschriften (Programme) (PDF) bundesarchiv.de; abgerufen am 18. März 2016
  5. Wie man hineinruft … In: Der Spiegel. Nr. 13, 1947, S. 21 (online).
  6. Bibliothek Bundesarchiv Filmarchiv Berlin (PDF)
  7. Die Filmwoche, 1928 Nr. 6
  8. Sonderpreise bei goldene-leinwand.de, abgerufen am 18. März 2016