Finanzanlagenfachmann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Finanzanlagenfachmann/-frau (offiziell Geprüfte/-r Finanzanlagenfachmann/-frau IHK[1]) ist ein Ausbildungsstandard in der deutschen Finanzdienstleistungsbranche.

Berufsbild[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Qualifikation zum Finanzanlagenfachmann ist eine der Voraussetzungen[2] zur Ausübung des Berufs Finanzanlagenvermittler nach § 34f GewO sowie des Berufs Honorar-Finanzanlagenberater nach § 34h GewO.

Rechtliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Umsetzung der EU-Richtlinie 2004/39/EG über Märkte für Finanzinstrumente[3] (MiFID I und MiFID II) in deutsches Recht wird vorgeschrieben, dass Finanzanlagenvermittler nach § 34f Abs. 2 Nr. 4 GewO eine geeignete Sachkundeprüfung zur Ausübung derartiger Dienstleistungen nachzuweisen haben.

Prüfung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Prüfung zum Finanzanlagenfachmann wird von den örtlichen Industrie- und Handelskammern (IHK) durchgeführt. Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen- und einem praktischen Prüfungsteil.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Finanzanlagenfachmann - BWV Bildungsverband. In: bwv.de. Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV) e.V., abgerufen am 24. Juli 2017.
  2. Voraussetzungen für Finanzanlagenvermittler- BWV Bildungsverband. In: bwv.de. Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV) e.V., abgerufen am 24. Juli 2017.
  3. Richtlinie 2004/39/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. April 2004 über Märkte für Finanzinstrumente, zur Änderung der Richtlinien 85/611/EWG und 93/6/EWG des Rates und der Richtlinie 2000/12/EG des Europäischen Parlaments und des Rates und zur Aufhebung der Richtlinie 93/22/EWG des Rates. In: europa.eu. EUR-Lex, 21. April 2004, abgerufen am 24. Juli 2017.