Flagshipstore

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Flagshipstore von Rimowa in Köln, Am Hof

Als Flagshipstore oder Vorzeigeladen (dt. Flaggschiff, Führungsschiff einer Flotte) wird eine Filiale eines Handels- oder Dienstleistungsunternehmens bezeichnet, die als Vorzeigeobjekt fungiert. Er zeichnet sich durch spezielle Bündelung exklusiver Merkmale (wie etwa bevorzugte Lage, besondere Ausstattung und/oder vergrößertes Sortiment) aus.

Ziel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flagshipstores existieren nur in geringer Zahl; in bestimmten Fällen hat ein Unternehmen nur ein einziges dieser Vorzeigeobjekte. Sie stärken die Präsenz der Marke im allgemeinen Bewusstsein, fördern ihr Image und tragen zur Kundenbindung bei, dienen also in erster Linie der Werbung. Besonders aufwändige Filialen sind entsprechend kostspielig und unter Umständen wenig oder gar nicht rentabel, so dass der Aspekt der Werbung – also der Beeinflussung künftiger Kaufentscheidungen – umso mehr in den Vordergrund tritt.

Auch dienen Flagshipstores als Experimentierfeld, um verbesserte Shoplayouts, Servicemerkmale etc. auszuprobieren und so im Rahmen eines Benchmarking zu funktionalisieren. Der Film Frühstück bei Tiffany machte die prominent platzierte New Yorker Filiale von Tiffany & Co. zum wohl bekanntesten Flagshipstore.

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Teil werden bei größeren Unternehmen und hervorstechenden Standorten namhafte Architekten engagiert, um großangelegte „Markentempel“ zu entwerfen, die der Zelebrierung der Marke dienen. Beispielsweise konzipierte Rem Koolhaas einen Prada-Flagshipstore in New York City.[1]

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Galinsky-Artikel zum Prada-Flagshipstore, abgerufen am 7. September 2012