Fliegengitter

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Fliege auf einem Fliegengitter

Ein Fliegengitter ist eine Vorrichtung, die vor einem Fenster oder einer Tür angebracht wird, um das Eindringen von Insekten wie Fliegen und Stechmücken in einen Raum zu verhindern.

Gefertigt wird ein Fliegengitter ähnlich einem Moskitonetz aus feinem Textilgewebe oder Drahtgittern mit einer Maschengröße von ungefähr einem Millimeter, um einerseits keine Insekten hindurch-, aber andererseits genügend Licht und Luft hineinzulassen. Neuerdings sind für diesen Zweck auch durchscheinende Textilvliese im Handel, die einerseits das Eindringen allergener Pollen ins Zimmer verhindern sollen, andererseits auch Insekten abhalten. Professionelle Fliegengitter sind aus kunststoffummanteltem Glasfasergewebe mit einer Maschenweite von etwa 1,4 mal 1,2 Millimeter. Glasfasergewebe ist äußerst witterungsbeständig und kann ständig am Fenster verbleiben.

Einfache Fliegengitter werden mit selbstklebenden Klettverschlüssen zwischen Fenster und Zarge befestigt. Für gerahmte Fliegengitter werden dagegen Aufhängungen verwendet, die am Fenster befestigt sind. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, diesen Rahmen separat aufzuklappen oder auszuhängen. Da sich in der kalten Jahreszeit kaum Insekten im Freien aufhalten, ist dieses vor allem im Winter sinnvoll, um der Verwitterung vorzubeugen. Je nach Lage des Wohnsitzes kann es jedoch selbst im Winter sinnvoll sein, Fliegengitter einzusetzen. Sie schützen nämlich nicht nur vor Insekten, sondern ebenso vor dem Eindringen von Spinnen.[1] Während sich die Insekten in der kalten Jahreszeit in ihre Verstecke zurückziehen, bleiben die Spinnen weiterhin aktiv. Durch den Wunsch nach Wärme, versuchen sie daher häufig, in gut temperierte Wohnungen einzudringen und sich einzunisten.

In den Vereinigten Staaten werden Fliegengitter routinemäßig eingesetzt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Warum Fliegengitter im Winter? 30. November 2017, abgerufen am 4. Februar 2018.