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Flubromazepam

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Strukturformel von Flubromazepam
Allgemeines
Name Flubromazepam
Andere Namen
  • 7-Brom-5-(2-fluorphenyl)-1H-benzo[1,4]diazepin-2(3H)-on
  • 7-Brom-5-(2-fluorphenyl)-1,3-dihydro-2H-1,4-benzodiazepin-2-on
Summenformel C15H10BrFN2O
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 2647-50-9
EG-Nummer (Listennummer) 998-869-2
ECHA-InfoCard 100.428.842
PubChem 12947024
ChemSpider 10441497
Wikidata Q15408403
Eigenschaften
Molare Masse 333,16 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[1]

Achtung

H- und P-Sätze H: 302336
P: ?
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).

Flubromazepam ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Benzodiazepine, die 1960 erstmals synthetisiert wurde.[2] Seit 2012 wird es illegal als Designerdroge verkauft. Die Verbindung hat eine extrem lange Halbwertszeit von mehr als 100 Stunden. Ein Nachweis im Urin ist noch 28 Tage nach Einnahme möglich.[3] In Deutschland ist die Verbindung seit 2015 in der Anlage II des Betäubungsmittelgesetzes aufgeführt.[4][5]

Commons: Flubromazepam – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Für diesen Stoff liegt noch keine harmonisierte Einstufung vor. Wiedergegeben ist eine von einer Selbsteinstufung durch Inverkehrbringer abgeleitete Kennzeichnung von 7-Bromo-5-(2-fluorophenyl)-1,3-dihydro-2H-1,4-benzodiazepin-2-one im Classification and Labelling Inventory der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), abgerufen am 11. Januar 2025. (Achtung: Anstelle des obigen defekten Links dürfte dieser Link korrekt sein.)
  2. Patent US3136815A: Amino substituted benzophenone oximes and derivatives thereof. Angemeldet am 2. November 1961, veröffentlicht am 9. Juni 1964, Anmelder: Hoffmann-La Roche, Erfinder: Earl Reeder, Leo Henryk Sternbach.
  3. Side Effects of Drugs Annual: A worldwide yearly survey of new data in adverse drug reactions. Elsevier, 2015, ISBN 978-0-444-63531-0, S. 58 (books.google.de).
  4. BfArM - Sachverständigenausschuss - Sachverständigenausschuss für Betäubungsmittel nach § 1 Abs. 2 BtMG. In: bfarm.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 28. August 2017; abgerufen am 28. August 2017.
  5. Dreißigste Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften