Franz Holzweber

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Franz Holzweber (* 20. November 1904 in Wien; † 31. Juli 1934 ebenda hingerichtet) war ein österreichischer Nationalsozialist und Putschist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Holzweber diente als Wachtmeister im österreichischen Bundesheer und trat der NSDAP bei. Er war einer der Führer des Juli-Putsches am 25. Juli 1934. Mit dem Decknamen „Hauptmann Friedrich“ war Holzweber ein Führer der Putschisten im Bundeskanzleramt am Tag des Putsches. Wegen seiner Teilnahme an diesem gescheiterten nationalsozialistischen Umsturzversuch in Österreich und der Beteiligung an der Tötung des Bundeskanzlers Engelbert Dollfuß wurde er durch ein Militärgericht zum Tode verurteilt[1] und wie Otto Planetta am 31. Juli im Wiener Landesgericht durch den Scharfrichter Johann Lang am Würgegalgen hingerichtet. Die Leichen wurden nicht den Angehörigen übergeben, sondern in der Feuerhalle Simmering eingeäschert. Holzwebers Asche wurde später auf dem Friedhof Mauer (Gruppe 46A, Nr. 125) bestattet.

Die SS-Standarte 89 wurde nach ihm benannt. Nach dem Anschluss Österreichs 1938 an das Deutsche Reich wurden in mehreren Städten Straßen nach ihm umbenannt. Darunter befanden sich u. a. Berlin[2] und Dresden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kurt Bauer: Hitlers zweiter Putsch: Dollfuß, die Nazis und der 25. Juli 1934. Residenz-Verlag, Salzburg 2014 (eingeschränkte Vorschau bei Google Book Search).
  2. Holzweberstraße. In: Straßennamenlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins