Franz K.

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Franz K. live in Bottrop 2010

Franz K. ist eine Deutschrock-Band aus Witten an der Ruhr.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1969 wurde Franz K. von Mick Hannes (Gitarre, * 15. Juli 1951), Peter Josefus (Bass, Gesang, * 6. November 1951; † 14. November 1997) und Stefan Josefus (Schlagzeug, * 24. Februar 1947) gegründet.

Zunächst spielte das Trio Blues und coverte Blues-Rock, z. B. von Cream, Jimi Hendrix, Ten Years After, dazu kam auch Jazz/Crossover. Anfangs gab es auch Gigs, z. B. kombiniert mit lokalem Polit-Kabarett ihres Roadies Manfred. Nach 1970 traten sie öfter zusammen mit dem Lyriker Arnold Leifert auf. Der Stil wurde in dieser Zeit zunehmend rockiger bis hin zum Hardrock.

1972 veröffentlichten sie ihre erste LP Sensemann und gehörten damit zu den Vorreitern des Deutschrock. Auf dieser LP befanden sich nur zwei Titel mit jeweils 20 Minuten Länge. 1973 folgte dann die weniger progressive zweite LP Rock in Deutsch. Beide Platten verkauften sich schlecht. In den nächsten Jahren veröffentlichten Franz K. mehrere Singles. Der Durchbruch kam 1977 mit dem Album Bock auf Rock. In den Jahren 1978 bis 1983 veröffentlichte die Band sechs weitere Alben. Danach wurde es stiller um die Band und unter dem Produzenten Peter Orloff bewegten sie sich musikalisch in den Schlager-Bereich hinein.

1997 verstarb Peter Josefus. Mitte 2000 gab sein Bruder Stefan die letzte Aufnahme mit Peter Nachts sind deine Küsse heiß zur Veröffentlichung frei und stellte eine Sampler-CD mit Pop-Titeln aus den letzten Jahren zusammen. Bei einem Auftritt 2004 im Rahmen der Veranstaltung Rock für Tiere in der ausverkauften Zeche Bochum spielten Mick Hannes und Stefan Josefus zum ersten Mal nach langer Zeit wieder live zusammen, sie spielten sechs Titel. Im Herbst 2008 veröffentlichte SPV eine Doppel-CD mit den beiden LPs „Bock auf Rock“ und „Geh zum Teufel“. Im Sommer 2009 startete Franz K. ein Comeback. Am 4. September 2009 wurde ihr Album mit dem Namen „Mehr Respekt“ veröffentlicht.

Die 2010 erschienene Single „Die Gute“ ist die einzige von Steve Miller autorisierte deutsche Version seines Welthits „The Joker“. Im Juli 2010 traten Franz K. bei dem Open-Air-Konzert in ihrer Heimat Witten-Annen auf.[1]

Line Ups[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1969[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stefan Josefus (Drums)
  • Mick Hannes (E-Gitarre)
  • Peter Josefus (E-Bass, Gesang)

2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stefan Josefus (Drums)
  • Mick Hannes (E-Gitarre)
  • Michael „Momo“ Grimm (E-Bass, Gesang)
  • Vincent Valiton (Drums, Percussion)

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sensemann (1972)
  • Rock in Deutsch (1973)
  • Bock auf Rock (1977)
  • Geh zum Teufel (1978)
  • Gewalt ist Schitt (1979)
  • Trotzdem hart (1980)
  • Wilder Tanz (1981)
  • Franz K. Live (1982)
  • Schöne Aussichten (1983)
  • Ewig und 3 Tage lang (1985)
  • Lang lebe Rock-Musik (1986)
  • Zieh deine schwarzen Schuhe an (1989)
  • Adler fliegen einsam (1990)
  • Bock auf Rock – Best of (1993, CD)
  • Bock auf Rock (1977–1983) (2000, CD)
  • Bock auf Rock / Geh zum Teufel (2008, CD)
  • Mehr Respekt (2009, CD)
  • Purer Stoff (2010, CD)
  • Unsterblich (2012, CD)
  • So einfach (2013, CD)
  • Heute (2014, CD)
  • Spiel-Zeit (2015, CD)
  • Vor und zurück (2017, CD)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Es wird sensationell (2009)
  • Du bist die Gute (2010)
  • Mädchen und Frauen (2010)
  • Wir woll'n Bonn (wieder als Hauptstadt) (2010)
  • Meine D-Mark (2011)
  • Wir sind vom selben Stoff (2011)
  • Einer von uns (2011)
  • Auf dem Weg nach Hause (2012)
  • Du und Ich (2012)
  • Willst du mich heiraten (2012)
  • Wen, wenn nicht Dich (2012)
  • Für solche Momente (2012)
  • Mit Sand in den Schuhen (2014)
  • Das Leben ist stärker (2014)
  • Ja, für immer (2015)
  • ...fühlen sie tief (2016)
  • 5 Buchstaben (2016)
  • Vielleicht, Vielleicht (2016)
  • Schade, wirklich schade (2017)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Franz K.: Wittener Ur-Rocker hatten "Bock auf Rock". 18. Juli 2010 Auf: Ruhr Nachrichten.de, gesehen am 29. Juli 2010.