Frauenkrimipreis der Stadt Wiesbaden

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Der Frauenkrimipreis der Stadt Wiesbaden (weniger bekannt auch unter dem Namen Agathe) war ein von 2000 bis 2005 jährlich verliehener Literaturpreis für deutschsprachige Kriminalromane von Autorinnen. Er war dotiert mit 5.500 Euro. Zum Jahr 2006 wurde er abgeschafft.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingeführt wurde dieser „Frauenkrimipreis“ vom Wiesbadener Kulturamt, um eine besondere Frauenförderung zu erzielen. Es gab aber schon bald eine breite öffentliche Kontroverse darüber, ob das noch zeitgemäß sei. Diese Debatte wurde über Wiesbaden hinaus zum Beispiel in der Wochenzeitung Die Zeit geführt.[1]

Aufgrund der nicht abreißenden „inhaltlichen, finanziellen und politischen Differenzen“ wurde der Frauen-Krimi-Wettbewerb nach 2005 ersatzlos gestrichen. Nur die jährliche Veranstaltungsreihe „Wiesbadener Krimiherbst“ gibt es weiterhin.[2]

Agathe-Preisträgerinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Preisgeld-Scheck bestand der „Agathe“ aus einer von der Künstlerin Ute Thiel geschaffenen Trophäe.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Zeit 49/2002: „Wozu ein Frauenkrimipreis?: Eine Umfrage unter Autoren, Kritikern ...“
  2. a b „Agathe ist tot“ – Wiesbadener Frauen-Krimi-Preis auf Alligatorpapiere.de