Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme
| Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS | |
|---|---|
Fraunhofer ENAS Hauptgebäude, Chemnitz (Deutschland) | |
| Kategorie: | Forschungseinrichtung |
| Träger: | Fraunhofer-Gesellschaft |
| Rechtsform des Trägers: | Eingetragener Verein |
| Sitz des Trägers: | München |
| Standort der Einrichtung: | Chemnitz |
| Außenstelle: | Paderborn |
| Art der Forschung: | Angewandte Forschung |
| Fächer: | Ingenieurwissenschaften |
| Fachgebiete: | Mikro- und Nanotechnologie |
| Leitung: | Harald Kuhn |
| Mitarbeiter: | 246 (2024) |
| Homepage: | www.enas.fraunhofer.de |
Das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS, kurz Fraunhofer ENAS, ist eine Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft. Der Sitz ist Chemnitz,[1] es existiert eine Außenstelle in Paderborn. Die Gründung erfolgte am 1. Juli 2008 als Fraunhofer-Einrichtung für Elektronische Nanosysteme (ENAS)[2] und die Umwandlung in ein Institut am 1. Januar 2011[3].
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit der Gründung des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM in Berlin wurde 1993 eine Projektgruppe in Chemnitz unter Leitung von Bernd Michel etabliert. Im Jahre 1998 wurde unter Leitung von Thomas Geßner die Abteilung „Micro Devices and Equipment“ gegründet.[4] Die Entwicklung verlief positiv, sodass 2003 die Abteilung in Chemnitz ein Institutsteil des Fraunhofer IZM wurde und ab 2006 eine eigene Kostenstelle erhielt. 2006 wurden die Abteilungen „Micro Materials Center“ (Chemnitz) und „Advanced System Engineering“ (Paderborn) in den Institutsteil Chemnitz integriert.[5] Im selben Jahr beschloss der Vorstand der Fraunhofer-Gesellschaft den Bau eines Gebäudes für den Institutsteil Chemnitz. Zwei Jahre später wurden die Abteilungen „Back-end of Line“ und „Printed Functionalities“ gegründet. Am 1. Juli 2008 verstärkte die Fraunhofer-Gesellschaft mit der Überführung des Institutsteils Chemnitz des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration in die Fraunhofer-Einrichtung für Elektronische Nanosysteme ENAS ihre Aktivitäten zur Nanotechnologie in Sachsen.[2] Am 22. Juni 2009, wurde das neue Fraunhofer ENAS-Gebäude in Chemnitz eingeweiht[6] und im Juli desselben Jahres die Abteilung „System Packaging“ gegründet. Am 1. Januar 2011 erfolgte die Umwandlung der Fraunhofer-Einrichtung in das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme. Am 25. Mai 2016 verstarb der Institutsleiter Thomas Geßner.[7] Die kommissarische Leitung des Instituts übernahm anschließend Thomas Otto.[8] Zum 1. September 2020 übernahm Harald Kuhn die Leitung des Fraunhofer-Instituts für Elektronische Nanosysteme ENAS.[8]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Kontakt - Fraunhofer ENAS. Abgerufen am 16. März 2026.
- 1 2 Mario Steinebach: Forschung: Viele Synergien mit der Universität. In: Pressestelle › Aktuell. Technische Universität (TU) Chemnitz, 29. Juni 2008. Auf TU-Chemnitz.de, abgerufen am 30. November 2025.
- ↑ 2010-2020: Impact für Wirtschaft und Gesellschaft durch Exzellenz und Synergien. Abgerufen am 16. März 2026.
- ↑ Harald Pötter: Die Fraunhofer-Einrichtung für Elektronische Nanosysteme ENAS in Chemnitz. Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM, Juli 2008 (fraunhofer.de [PDF]).
- ↑ Einweihungsfeier am 10.11.: Abteilung Advanced System Engineering (ASE) der Fraunhofer Einrichtung Elektronische Nanosysteme (ENAS) jetzt an der Universität Paderborn. Pressemitteilung. Universität Paderborn, 11. November 2009. Auf Uni-Paderborn.de, abgerufen am 30. November 2025.
- ↑ Amtsblatt der Stadt Chemnitz Ausgabe 24/2009. 17. Juni 2009, S. 1 (cloudfront.net [PDF]).
- ↑ Mario Steinebach: Trauer um engagierten Hochschullehrer und Vorreiter der Mikrotechnologien. In: Technische Universität Chemnitz. 25. Mai 2016, abgerufen am 16. März 2026.
- 1 2 Prof. Harald Kuhn übernimmt Institutsleitung des Fraunhofer ENAS und Professur an der TU Chemnitz. Abgerufen am 16. März 2026.
Koordinaten: 50° 48′ 57,5″ N, 12° 55′ 27,6″ O