Freda Adler

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Freda Adler (* 1934) ist eine US-amerikanische Soziologin und Kriminologin. Die emeritierte Professorin der Rutgers-Universität prognostizierte 1976, dass der Erfolg der Frauenbewegung zur Zunahme von Frauenkriminalität führen werde.[1] Ihre Untersuchungen[2] gelten als grundlegend für die Erforschung der Frauenkriminaliät.

Adler studierte an der Universität von Pennsylvania, wo sie das Bachelor-Examen in Soziologie und das Master-Examen in Kriminologie ablegte sowie 1971 im Fach Soziologie zum Ph.D. promoviert wurde. Ihr wichtigster akademischer Lehrer war Thorsten Sellin. Adler lehrte als Professorin an der Rutgers-Universität und als Gastprofessorin an der Universität von Pennsylvania. 1995 amtierte sie als Präsidentin der American Society of Criminology (ASC).[3]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

  •  Sisters in crime. The rise of the new female criminal. McGraw-Hill, New York 1975, ISBN 0-07-000416-1.
  •  Herausgeberin mit Rita James Simon: The Criminology of deviant women. Houghton Mifflin, Boston 1979, ISBN 0-395-26719-6.
  •  The Incidence of female criminality in the contemporary world. New York University Press, New York 1981, ISBN 0-8147-0576-6.
  •  mit Gerhard O.W. Mueller und William S. Laufer: Criminology. 8. Auflage. McGraw-Hill, New York 2013, ISBN 0-07-802642-3.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Freda Adler: Sisters in crime. The rise of the new female criminal, New York: McGraw-Hill, 1975, ISBN 0-07-000416-1.
  2. Vgl. auch: The criminology of deviant women, Boston: Houghton Mifflin, 1979, ISBN 0-395-26719-6.
  3. Vgl. Liste der ASC-Präsidenten.