Friedenssicherung

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Der Begriff umfasst politische Aktionen, die zur Friedenssicherung in einem Krisengebiet beitragen. Es muss – auch in Bezug auf die Charta der Vereinten Nationen – zwischen Friedenserhaltung, Friedensschaffung und Friedenssicherung unterschieden werden.

Friedenserhaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedenserhaltung beschreibt den Schutz eines geschaffenen Friedens nach einem Konflikt, Friedensschaffung – die Schaffung eines Friedens – notwendig durch einen bereits ausgebrochenen Konflikt – und Friedenssicherung den Prozess, einen Frieden zu sichern, weil eine Eskalation droht.

Institutionen zur Friedenssicherung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Institutionen zur Friedenssicherung sind Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, Friedenstruppen der Vereinten Nationen, Nordatlantikvertrag-Organisation und Internationaler Strafgerichtshof sowie die Afrikanische Union.

Möglichkeiten der Friedenssicherung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Möglichkeiten der Friedenssicherung sind:

  1. Bilaterale Abkommen (zweiseitige Verträge),
  2. Interdependenz (gegenseitige Abhängigkeit),
  3. Hegemon (absolute Weltmacht),
  4. Weltstaat,
  5. Integration (EU/NATO),
  6. Multilaterale Bündnisse (z. B. NATO).

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]