Friedrich-Ebert-Platz (Düren)

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Der östliche Bereich des Platzes

Der Friedrich-Ebert-Platz ist der zentrale Kreisverkehr in Düren, Nordrhein-Westfalen.[1]

Straßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dem Kreisverkehr treffen mehrere Straßen aufeinander:

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der mehrspurige Kreisverkehr ist nach dem deutschen Staatsmann und Reichspräsidenten Friedrich Ebert benannt. Im Volksmund wird der Friedrich-Ebert-Platz hauptsächlich Kreisverkehr genannt. Ältere Einwohner nennen ihn auch heute noch Kölnplatz.

Bereits in den 1960er Jahren wurden von der Stadtverwaltung Pläne erarbeitet, die eine Umgestaltung des neuralgischen Verkehrsknotenpunktes als Straßenkreuzung vorsahen. Die B 56 sollte über eine Brücke über die B 264 hinüber geführt werden. Alle anderen Straßen wären dann „abgeklemmt“ worden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kreuzberg (Kruuschberg) erfuhr 1878 durch die Anlegung der Vereinsstraße nördlich (Schoellerstraße) und südlich (Euskirchener Straße) eine nivellierende Umgestaltung durch den Dürener Verschönerungsverein und wurde als Ende der Kölnstraße Kölnplatz genannt. Am 26. Juni 1950 wurde die Umbenennung in Anerkennung der Verdienste Friedrich Eberts beschlossen.

Gestaltung des Innenraumes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wasserturm

Vom 17. August 1909 (Einweihung 27. Oktober 1909) bis Februar 1945 stand im Innenraum der Dürener neue Wasserturm mit einer großen Anlage, inklusive illuminierten Fontänen. Einen Tag bevor die alliierte Militärregierung in Düren ihre Tätigkeit aufnahm (25. Februar 1945) sprengten deutsche Truppen den Wasserturm. Im Oktober 1957 wurde die Ruine entfernt.[2]

Von 1908 bis 1944 umrundete die elektrische Straßenbahn den Wasserturm auf der südlichen Seite, am Kölnplatz befand sich auch eine Haltestelle. Nach dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg fuhr sie dann mitten durch den Innenraum. Da der Bereich zwischen Kölnstraße und Kölner Landstraße relativ stark ansteigt, konnte es bei rutschigen Schienen passieren, dass vollbesetzte Wagen den Berg nicht hochkamen. Manchmal blieben die Züge mitten auf dem Kölnplatz stehen, so dass ein zweiter Triebwagen unterstützen musste. Die Strecke wurde 1963 stillgelegt.

In den 2000er Jahren wurde der Innenraum mit nachts beleuchteten Geweben der Firma GKD Gebrüder Kufferath umgestaltet.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Düren: Kölnplatz. Abgerufen am 8. Oktober 2012.
  2. Jahrbuch 2010 des Kreises Düren, ISBN 978-3-927312-96-8

Koordinaten: 50° 48′ 18″ N, 6° 29′ 38″ O