Gambrivier

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Gambrivier (lateinisch Gambrivii) waren ein germanischer Volksstamm. Erstmals wurden sie von Strabon als Γαμαβρίουιοι, Gamabrivii erwähnt.[1] Er nennt sie in einer Gruppe mit den Chatten, Chattuariern und Cheruskern, so dass sie wie diese vermutlich in der Nähe der Weser lebten. Die Gambrivier erscheinen auch in der Germania des Tacitus.[2] Er zählte sie zu den Stämmen, die mythologisch auf die Söhne des germanischen Gottes Mannus zurückgehen. Eventuell sind sie mit jenem Stammesteil der Sugambrer gleichzusetzen, der nach der Umsiedlung eines Großteils des Stammes 8 v. Chr. auf die linke Rheinseite durch die Römer (eine Folge der Drusus-Feldzüge 12 bis 8 v. Chr.) rechtsrheinisch verblieb.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Strabon Geographie VII, 291
  2. Tacitus Germania 2