Gernot Jochheim

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Gernot Jochheim (* 1942) ist ein deutscher Historiker und Autor mehrerer Bücher über die Geschichte Berlins während der Zeit des Nationalsozialismus.

Nach einem Studium der Politikwissenschaft, Geschichte, Pädagogik, Germanistik und Kunstgeschichte in Köln und Berlin wurde er mit einer Dissertation über die Geschichte der Gewaltfreiheit zum Dr. phil promoviert.

Er war Lehrer an einer Haupt- und Realschule in Neukölln und seit den 1970er Jahren Mitherausgeber der Zeitschrift gewaltfreie aktion. Bis Ende des Jahres 2003 wurde die „gewaltfreie aktion“ im Auftrag des Internationalen Versöhnungsbundes (deutscher Zweig) herausgegeben und hat den Untertitel „Vierteljahreshefte für Frieden und Gerechtigkeit“. Jochheim veröffentlichte auch Beiträge in der Zeitung Graswurzelrevolution.

In den 1990er Jahren war er abgeordneter Lehrer am Berliner Institut für Lehrerfort- und Weiterbildung und Schulentwicklung (BIL) zum Themenbereich Gewaltprävention.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Berliner Alexanderplatz (2006)
  • ... die vielen Morde (1999)
  • Frauenprotest in der Rosenstraße Berlin 1943 (1990)
  • Antimilitaristische Aktionstheorien, Soziale Revolution und Soziale Verteidigung – Zur Entwicklung der Gewaltfreiheitstheorie in der europäischen antimilitaristischen und sozialistischen Bewegung 1890–1940, unter besonderer Berücksichtigung der Niederlande. Frankfurt/Main 1977 ISBN 3-88129-070-2 (Dissertation)
  • Der 18. März in der deutschen Demokratiegeschichte

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]