Glen Glenn

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Glen Glenn (* 24. Oktober 1934 in Joplin, Missouri als Orin Glenn Troutman) ist ein US-amerikanischer Rockabilly-Sänger, dessen Karriere Anfang der 1950er Jahre begann und bis heute andauert.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kindheit und Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Glen Glenn stammt aus Joplin, Missouri. Er wurde schon früh von traditioneller Country-Musik, genannt Hillbilly-Musik, beeinflusst. 1948 zogen Glenn und seine Familie nach San Dimas, Kalifornien, wo er erstmals mit dem Western Swing in Berührung kam. Mit seinem Schulfreund Gary Lampert trat er als 17-Jähriger als die Missouri Mountain Boys in Bars und Lokalen in der Umgebung von Los Angeles auf.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch einen Auftritt bei einem lokalen Radiosender lernte Glenn den Musiker Eddie Cochran kennen, der noch völlig unbekannt war. Mit ihm und seinem Freund Lampert nahm er verschiedene Demo-Bänder auf. 1957 kam er dann bei den ERA Records zu einem Plattenvertrag. Hier nahm er auch seinen Künstlernamen Glen Glenn an. Seine erste Single Everybody’s Movin’ wurde im Januar 1958 veröffentlicht, die jedoch wie seine nachfolgenden Platten außerhalb Kaliforniens unbeachtet blieben. Seine Karriere wurde dann durch die Einberufung in die Armee unterbrochen.

Nachdem Lampert und Glenn 1960 aus der Armee entlassen worden waren, versuchten sie, ihre Karriere fortzuführen. Jedoch war die große Zeit des Rockabilly endgültig zu Ende. Bei den Dore Records, einem Sublabel der ERA Records, veröffentlichten sie ein paar Pop-Titel, ohne Erfolg. 1964 gab Glenn seine musikalische Karriere auf, nur noch an Wochenenden spielten er und Lampert zusammen. Doch 1977 veröffentlichte das britische Label Chiswick Records sechs seiner Songs auf dem Album Hollywood Rock 'n' Roll.[1] Diesem Umstand verdankt Glenn seine heutige Popularität in Europa. Bewegt durch das Rockabilly-Revival traten Glenn und Lampert wieder auf, unternahmen sogar eine Tournee durch England.

Auch heute noch treten Glen Glenn und Gary Lampert in Bars und Clubs in und um Los Angeles auf.

Diskographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel A Titel B Plattenfirma
1958 Everybody’s Movin’ I’m Glad My Baby’s Gone ERA Records
1958 One Cup of Coffee and A Cigarette Laurie Ann ERA Records
1958 Blue Jeans and a Boy’s Shirt Would Ja’ ERA Records
1959 Goofin’ Around Susie Green From Abilene Dore Records
1964 I’ll Never Stop Loving You I Didn’t have The Sense To Go Dore Records

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1984: Everybody's Movin' Again
  • 1987: Rockabilly Legend
  • 1988: Rockabilly Reunion – Live In London 1987 (mit Rose Maddox)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.discogs.com/de/Various-Hollywood-Rock-n-Roll/master/570747