Goswin (Osnabrück)

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Goswin war von 829 bis 845 Bischof von Osnabrück war aber bereits 835 faktisch abgesetzt worden.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über Goswin ist kaum etwas bekannt. Goswin mischte sich in den Streit zwischen Kaiser Ludwig dem Frommen und seinen Söhnen ein. Im Jahr 833 soll er dem Kaiser sein Schwert abgenommen haben. Als Ludwig sich später gegen seine Gegner durchsetzte, verlor Goswin sein Amt und musste ins Kloster Fulda eintreten. Nur noch heimlich konnte er das Bistum Osnabrück besuchen. Nach 835 trat daher im Bistum eine mehrjährige faktische Vakanz ein. In dieser Zeit wurde das Bistum faktisch von Cobbo von Tecklenburg beherrscht. Goswin ist wohl zwischen 855 und 866 gestorben.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Wilhelm Ebeling: Die deutschen Bischöfe bis zum Ende des sechszehnten Jahrhunderts. Band 2, Leipzig 1858, S. 335
VorgängerAmtNachfolger
MeginhardBischof von Osnabrück
829–845
Gauzbert