Greg Smith (Hochbegabter)

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Greg Smith (* 9. Juni 1989 in West Reading, Pennsylvania als Gregory Robert Smith) ist ein ehemaliges US-amerikanisches Wunderkind und politischer Aktivist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Smith ist das einzige Kind des Mikrobiologen Robert Smith und von Janet Smith, die früher Direktorin an der Akademie für darstellende Kunst war, beide haben einen IQ von rund 140 (Skalentyp nicht angegeben; Washington Post). Mit 14 Monaten konnte Greg Bücher zitieren/den Inhalt wiedergeben. Mit 18 Monaten konnte er addieren und subtrahieren, mit zwei Jahren konnte er alle bekannten Dinosaurier auswendig. Die ersten sechs Jahre ging er mit Gleichaltrigen zur Schule, war diesen aber geistig so weit voraus, dass die Schule für ihn nur Langeweile bedeutete. Sein IQ ist innerhalb der oberen 0,25/0,5 Prozent, jenseits des mit normalen Tests messbaren Bereichs. Die Familie zog nach Florida, und mit nur 10 Jahren und nach zwei Jahren High-School-Besuchs schloss er die Orange Park High School in Jacksonville ab.

Smith machte mit einem Vollstipendium am Randolph-Macon College in Ashland, Virginia, im Alter von 13 seinen Bachelor of Science in Mathematik mit cum laude. Im Mai 2006 erhielt er einen Master of Science in Mathematik an der University of Virginia, im Alter von 16. Ein Jahr später schloss Smith seine offizielle Website, um seine Privatsphäre zu schützen[1] und begann, an der University of Oregon molekulare Genetik zu studieren.[2] Kurz darauf schrieb er sich an der Carnegie Mellon University in der Fakultät für Biologie ein.[3]

2015 promovierte er an der CMU in Biologie und übernahm anschließend eine Post-Doc Position an der Icahn School of Medicine at Mount Sinai in New York.[4]

Politische Aktivität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Semesterferien und an Wochenenden reiste er um die Welt und setzte sich in öffentlichen Reden für Kinderrechte ein. Er gründete International Youth Advocates, eine Organisation, die den Frieden und die Verständigung junger Menschen in der Welt fördert. Er propagierte das „peaceful parenting“ – ein Begriff, den er selbst geprägt hat – bei dem Eltern ihre Kinder liebevoll erziehen und nicht erlauben, dass sie gewalttätigen Situationen ausgesetzt sind, auch nicht in Filmen, Fernsehsendungen oder Computerspielen. Wenn er zu Kindergruppen sprach, versuchte er sie davon zu überzeugen, dass Lernen nicht nur etwas für „Nerds“ und „Geeks“ ist. Er organisierte humanitäre Hilfsprojekte für Kinder in Osttimor, Brasilien und Kenia.[5]

Im Rahmen seiner politischen Aktivitäten lernte er auch Persönlichkeiten wie Michail Gorbatschow, Bill Clinton, Königin Nūr von Jordanien oder Friedensnobelpreisträger wie Bischof Desmond Tutu kennen und wurde selbst für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gregory R. Smith. (Nicht mehr online verfügbar.) tripatlas, archiviert vom Original am 30. Januar 2011; abgerufen am 2. März 2009 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tripatlas.com
  2. SGD Colleagues: Gregory R. Smith. SGD, 25. September 2007, abgerufen am 2. März 2009 (englisch).
  3. The Department of Biological Sciences Continues to Grow, Adding 84 New Undergraduates, Six M.S. in Computational Biology Students and 15 Ph.D. in Biological Sciences Students. (Nicht mehr online verfügbar.) Carnegie Mellon University, 2007, archiviert vom Original am 8. Juni 2011; abgerufen am 2. März 2009 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cmu.edu
  4. Gregory Smith researchgate.net, abgerufen am 20. Juni 2020 (englisch)
  5. Another notch on the educational belt of prodigy and peace advocate Greg Smith virginia.edu, 17. Mai 2006, abgerufen am 21. Juni 2020 (englisch)
  6. Nächstes Ziel: Präsident der USA. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Stern. 22. April 2003, archiviert vom Original am 6. Oktober 2013; abgerufen am 30. Januar 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stern.de

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Washington Post: Young Mr. Smith Goes to College : 7. September 1999
  • University of Virginia: Another notch on the educational belt of prodigy and peace activist Greg Smith; September 2006