Greiffrösche

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Greiffrösche
Phyllomedusa venusta

Phyllomedusa venusta

Systematik
Klasse: Lurche (Amphibia)
Unterklasse: Lissamphibia
Ordnung: Froschlurche (Anura)
Unterordnung: Neobatrachia
Unterordnung: Neobatrachia
Familie: Greiffrösche
Wissenschaftlicher Name
Phyllomedusidae
Günther, 1858

Die Greiffrösche (Phyllomedusidae), auch Makifrösche (i.w.S.) genannt, sind eine Familie der Froschlurche. Sie kommen in Mittel- und Südamerika zwischen Mexiko im Norden und Argentinien im Süden vor und sind stark an eine kletternde Lebensweise in Vegetation, speziell in Baumkronen, angepasst. So können sie den ersten Finger und die erste (innere) Zehe den jeweils anderen Gliedmaßen gegenüberstellen und Hände und Füße auf diese Weise zum Greifen verwenden.

Es handelt sich oft um besonders langgliedrige, sehr mager wirkende Laubfrösche mit teils auffällig großen Haftscheiben an den Enden der Gliedmaßen und grell-bunter Färbung an den Flanken. Im Gegensatz zu anderen Laubfröschen weisen ihre Augen senkrecht geschlitzte Pupillen auf. Einige Arten legen den Laich auf Pflanzen ab, von wo die schlüpfenden Kaulquappen ins Wasser fallen.

Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Man unterscheidet in der Familie gegenwärtig acht Gattungen mit über 60 Arten. Die artenreichste Gattung bilden die Makifrösche (i.e.S.) (Phyllomedusa) mit 16 Arten.

Stand: 2. Juni 2017

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Greiffrösche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Darrel R. Frost: Phyllomedusidae In: Amphibian Species of the World: an Online Reference. Version 6.0. American Museum of Natural History, New York, USA, 1998–2017