Gresham M. Sykes

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Gresham M. Sykes (* 26. Mai 1922 in Plainfield, New Jersey; † 29. Oktober 2010 in Charlottesville, Virginia) war ein US-amerikanischer Soziologe und Kriminologe.

Sykes studierte Soziologie an der Princeton University (Abschluss B.A. 1950) und an der Northwestern University (Promotion zum Ph.D. 1954). Danach lehrte er an verschiedenen Universitäten, darunter der University of Massachusetts in Dartmouth. Seit 1974 war er Professor für Soziologie an der University of Virginia (emeritiert seit 1988).

Mit seinem grundlegenden Beitrag zur Kultur des Gefängnislebens („Society of Captives“) sowie (gemeinsam mit David Matza) der Theorie der Neutralisierung wurde Sykes in zweifacher Hinsicht zum Klassiker der Lehrbuch-Kriminologie.

Er wurde 1980 mit dem „Edwin H. Sutherland Award“ der „American Society of Criminology“ ausgezeichnet.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Techniques of neutralization: a theory of delinquency (1957 - mit David Matza); deutsche Übersetzung: Techniken der Neutralisierung. Eine Theorie der Delinquenz. In: Kriminalsoziologie. F. Sack und R. König. Frankfurt am Main, Akademische Verlagsgesellschaft, 1968.
  • The Society of Captives: A Study of a Maximum Security Prison (1958).
  • Criminology (1978 - mit Robert K. Merton)

Weblinks[Bearbeiten]