Griffband

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Griffband an einem Tennisschläger

Als Griffband wird die meistens vollständige Ummantelung eines Schlägergriffs bezeichnet. Griffbänder werden beispielsweise bei Tennis-, Badminton- und Squashschlägern verwendet.

Ein Griffband wird aus mehreren Gründen verwendet:

  • Vermeidung von Blasenbildung an den Händen
  • Schock-/Vibrationsabsorbtion beziehungsweise Dämpfung
  • Schweißabsorbtion
  • Besserer/sicherer Griff beziehungsweise bessere Schlägerkontrolle

Griffbänder sind meistens selbstklebend, etwa 200 cm lang und zwischen 2,5 und 3 cm breit. Sie werden spiralförmig um die Griffschale gewickelt. Man unterscheidet zwischen Basisgriffbändern und Übergriffbändern (Overgrips). Im Allgemeinen wird mit dem Begriff Griffband letztere Bedeutung gemeint.

Basisgriffband[Bearbeiten]

Das Basisgriffband befindet sich beim Kauf bereits am Schlägergriff und erfüllt die oben genannten Punkte in grundsätzlicher Form.

Übergriffband (Overgrip)[Bearbeiten]

Verschiedene Übergriffbänder. Oben stehend, unten liegend jeweils das gleiche Modell.

Die meisten Sportler benutzen zusätzlich zum Basisgriffband ein Übergriffband, um eine noch bessere Griffigkeit zu erzielen. Aus diesem Grund sind viele Griffbänder mit einer groben Struktur beziehungsweise Konturierung versehen.

Standard-Griffbänder bestehen aus einer Lage Schaumstoff, die mit einer griffsicheren und abriebfesten Oberfläche versiegelt wird. Diese Griffbänder sind oft einzeln abgepackt erhältlich und reichen von der Länge her auch bei einer etwas engeren Wicklung für jeden Schlägergriff aus. Inzwischen gibt es auch Frottee-Griffbänder, die vor allem als Meter-/Rollenware angeboten wird. Griffbänder sind in vielen verschiedenen Farben erhältlich.