Gromolo

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Gromolo (auch Gibberisch) ist eine Art der Spielsprache, die aus einer Aneinanderreihung von phantasievollen, doch sinnlosen Buchstaben- und Wortfolgen besteht.

Verwendung findet Gromolo in Formen des Improvisationstheaters, bei dem einzelne Sätze oder ganze Dialoge in Gromolo abgehalten werden können. Die Zuschauer und die Schauspieler untereinander sollen hierbei jedoch durch Mimik und Gestik der Gromolo Sprechenden möglichst die Handlung nachvollziehen können. Damit dient die Verwendung von Gromolo außer der Unterhaltung auch der Schulung der Körpersprache der Schauspieler.

Gromolo wird auch im Bereich der Elektronischen Kampfführung eingesetzt, um Sprechfunknetze zu stören. Tonbänder mit Kauderwelsch ähnlich der Sprache der entsprechenden Zielverbände (oder allgemeines Kauderwelsch) werden durch Störsender abgestrahlt, um die gegnerische Aufklärung zu täuschen oder Funknetze zu beeinträchtigen.

Fremdsprachiges Gromolo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine besondere Form des Gromolos ist es, wenn diese sinnlosen Worte wie eine bestimmte Fremdsprache klingen. Dazu bedarf es allerdings der Kenntnisse über typische Laute dieser Sprache, beispielsweise das kehlige ch in der arabischen oder der deutschen Sprache.

Ein gutes Beispiel für berndeutsches Gromolo ist die Kurzgeschichte Ds Totemügerli von Franz Hohler. Er erzählt dabei eine Geschichte mit vielen völlig frei erfundenen Wörtern, die jedoch im Zusammenhang einen Sinn ergeben, obwohl viele Wörter gar nicht existieren.

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