Gussform

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Eine Gussform, Gießform oder kurz Form ist in der Gießerei ein Hohlkörper in den die flüssige Schmelze gegossen wird, dort erstarrt und somit anschließend die Innenkontur als äußere Gestalt annimmt. Es wird unterschieden zwischen verlorenen Formen und Dauerformen:

Formen können einseitig offen sein, etwa für Barren, vollständig geschlossen für den Formguss oder zweiseitig offen für das Stranggießen und Schleudergießen. Vollständig geschlossene Formen bestehen meist aus zwei Formhälften. Bei Dauerformen werden sie nach dem Erstarren des Gussteils getrennt um es zu entnehmen. Sandformen sind geteilt um das Modell entnehmen zu können. Die Teilung ist auch nötig um vor dem Abguss Kerne einlegen zu können mit denen hohle Gussteile gefertigt werden können. Formen beim Feingießen sind ungeteilt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stephan Haase (Hrsg.): Giesserei Lexikon, 18. Auflage, 2001, Schiele & Schön, Berlin, Stichworte "Form", "Dauerform" und "Kokille".