Hamburger Turnerschaft Barmbek-Uhlenhorst 1876

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Die Hamburger Turngesellschaft Barmbek-Uhlenhorst e.V. von 1876 ist ein Sportverein aus Hamburg-Barmbek, in dem verschiedene Sportarten betrieben werden (u.a. Fußball, Gerätturnen, Gymnastik/Fitness, Handball, Tischtennis, Volleyball)

Halle der HTBU

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gründung des ältesten Stammvereins „Barmbeck-Uhlenhorster Turnverein von 1876“ (gegr. 21. Juni 1876) war der Anfang der heutigen HTBU. Damals wurde noch in Wirtschaften geturnt, und erst 1885 konnte der Verein in die Turnhalle der Volksschule Wandsbeker Straße (heute Dehnhaide) übersiedeln.

Seitenansicht Halle der HTBU

Am 1. Juli 1909 kam es zu einem Zusammenschluss mit dem im Oktober 1888 gegründeten „Männer-Turnverein Barmbeck-Uhlenhorst“ und dem am 15. März 1902 gegründeten „Barmbecker Turnverein von 1902“ zur Hamburger Turnerschaft Barmbeck-Uhlenhorst.[1]

Am 15. Oktober 1923 spaltete sich im Rahmen der „reinlichen Scheidung“ zwischen Turnen und Sport, die von der Deutschen Turnerschaft verfügt worden war, der HSV Barmbek-Uhlenhorst ab, in dem sich die Spielabteilungen – vor allem Fußball und Handball – der HTBU vereinigten. 1924 wurde die Turnhalle am Klinikweg zur turnerischen Heimat des Vereins.

Nach den Bombennächten 1943 und dem totalen Zusammenbruch 1945 fanden sich einige Frauen und Männer, um den Neuanfang zu wagen. Trotz Hunger und Kälte wurde der Sportbetrieb im Herbst 1945 am Langenfort und in der Fraenkelstraße wieder aufgenommen. Der Vereinsname wurde entsprechend der 1946 veränderten amtlichen Schreibweise des Stadtteils Barmbek (ohne 'c') angepasst.

1966 erfolgte der Einzug in die in den Jahren zuvor erbaute große Turnhalle am Klinikweg 10.

Anbau an der Halle der HTBU

Durch die Fusion der HTBU mit der „Turngemeinschaft Alster Hamburg Eimsbüttel e.V.“ (TG Alster) im Jahr 1998 erhielt der Verein ein größeres Mitspracherecht bei anderen Verbänden der Hansestadt.[2]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Jahren 1924 und 1925 stellten die Turnerinnen der HTBU den Deutschen Meister im Faustball und 1926 und 1928 im Handball. Die besten Turner standen jahrelang in der Städteriege Hamburgs. Zu nennen ist hier insbesondere Walter Behrens, der 1936 Norddeutscher Meister und 1941 Deutscher Meister der Bereiche Hamburg, Niedersachsen, Pommern und Westfalen wurde.

Frauen, Männer, Jugendliche betätigten sich beim Turnen, Schwimmen, Tennis, Handball, Faustball, Fechten, Wassersport, Leichtathletik, Wandern und der Musik.[2]

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Deutsche Turnerschaft, 4. Kreis Norden, Hamburgischer Turngau (Hrsg.): Festschrift zur 50-Jahrfeier der Hamburger Turnerschaft Barmbeck-Uhlenhorst, Hamburg 1926.
  • Hamburger Turnerschaft Barmbeck-Uhlenhorst (Hrsg.):100 Jahre in Barmbek-Uhlenhorst – Hamburger Turnerschaft Barmbek-Uhlenhorst 1876–1976, Hamburg 1976. (Kleine Festschrift)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 100 Jahre in Barmbek-Uhlenhorst – Hamburger Turnerschaft Barmbek-Uhlenhorst 1876–1976, Hamburg 1976, S. 8.
  2. a b Geschichte der HTBU Abruf: 30. Juni 2012

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]