Harald Hurst

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Harald Hurst (* 1945 in Buchen (Odenwald)) ist ein Karlsruher Mundartdichter.

Hurst studierte Romanistik und Anglistik in Heidelberg und Mannheim und beendete das Studium mit dem ersten Staatsexamen. Das Referendariat zum Lehramt an Gymnasien brach er jedoch ab. 1981 erschien sein erstes Buch Lottokönig Paul. Nachdem er viele Jahre in Karlsruhe verbrachte, lebt Hurst jetzt in Ettlingen. Des Öfteren gibt es Lesungen mit ihm, allein oder zusammen mit beispielsweise Gunzi Heil oder früher auch mit dem mittlerweile verstorbenen Kuno Bärenbold. Hurst-Lesungen finden nicht nur in Karlsruhe statt, sondern im gesamten badischen Raum und manchmal auch im Schwäbischen.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mundartpreise
  • Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg
  • Stipendium des Ministeriums für Kunst und Wissenschaft
  • 1993 Thaddäus-Troll-Preis

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ich bin so frei. Neue Gedichte in Mundart und Schriftdeutsch (Karlsruhe: von Loeper, 1986)
  • Das Zwiebelherz. Liebesgeschichten (Karlsruhe: Braun, 1988)
  • De Polizeispielkaschte. Mundartgeschichten (Karlsruhe: Braun, 1990)
  • Daß i net lach! Geschichten und Gedichte (Karlsruhe: Braun, 1993)
  • So e Glück. Geschichten und Gedichte (Karlsruhe: Braun, 1995)
  • Der mit de Wurscht. Audio-CD mit Gunzi Heil (Karlsruhe: Braun, 1997)
  • Vergeß den Vogel. Geschichten und Gedichte (Karlsruhe: Braun, 1998)
  • Musik und Literatur - live und pur. Audio-CD mit Gunzi Heil und Kuno Bärenbold (Karlsruhe: Braun, 2000)
  • Fuffzich. Komödie in zwei Akten (Karlsruhe: Braun, 2001)
  • Komm geh' fort. Geschichten und Gedichte (Karlsruhe: Braun, 2003)
  • rum un num. Live in der klag-Bühne Gaggenau mit Gunzi Heil. Audio-CD mit Bonus-Video (Karlsruhe: Braun, 2005)
  • Des elend schöne Lebe. Geschichten und Gedichte (Karlsruhe: Braun 2006)
  • Des mir!. Geschichten und Gedichte (Karlsruhe: Braun 2009)
  • Mol gucke. Geschichten und Gedichte (Tübingen und Karlsruhe: Silberburg 2015)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]