Haus Sauvigny

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Haus Sauvigny

Das Haus Sauvigny ist ein denkmalgeschütztes Haus am Steinweg 3 in Brilon.

Laut einer Inschrift im Schlußstein des gartenseitigen Kellereinganges wurde es im Jahre 1752 erbaut. Baumeister war der böhmischen Baumeister Johann Matthias Kitz. Gebaut wurde es für den Gewerken Adam Eberhard Ulrich.[1]

Das Haus ist ein zweigeschossiger verputzter Bruchsteinbau mit Sandsteingliederungen und geschiefertem, abgewalmten Knickdach mit vielen Dachhäuschen. Die Innenaufteilung sowie Teile der Ausstattung sind bis heute erhalten. Eine Remise und ein steinernes Wirtschaftsgebäude ergänzen das Anwesen. Im an der Rückseite gelegenen Garten befindet sich ein Pavillon mit einer barocken Schieferhaube. Bekannter Bewohner des Hauses war der Briloner Bürgermeister Josef Paul Sauvigny, nach dem es auch benannt ist. Er war der Großvater von Friedrich Merz. Ein anderer bekannter Bewohner war Friedrich Kasimir Kitz, Sohn des Baumeisters.

Eine Zeichnung der Grundrisse ist im Besitz der Familie Sauvigny erhalten.[2]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Gerhard Brökel: Die Neugestaltung der Fassade des Briloner Rathauses im Jahre 1755. In: Briloner Heimatbuch. Bd. 1, 1991, S. 28–48, hier S. 36–38.
  2. Provinzial-Verband der Provinz Westfalen (Hrsg.): Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen. Band 45: Paul Michels, Nikolaus Rodenkirchen: Kreis Brilon. Mit geschichtlicher Einleitung von Franz Herberhold. Aschendorfsche Verlagsbuchhandlung, Münster 1952, S. 185.

51.3963888888898.5683333333333Koordinaten: 51° 23′ 47″ N, 8° 34′ 6″ O