Hienheimer Forst

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Koordinaten: 48° 54′ 0″ N, 11° 44′ 0″ O

Das gemeindefreie Gebiet Hienheimer Forst
Fundament eines römischen Limeswachturms im Hienheimer Forst

Der Hienheimer Forst ist ein 23,54 großes gemeindefreies Gebiet im Landkreis Kelheim in Niederbayern. Er liegt vor der Mündung der Altmühl in die Donau südlich von Riedenburg und westlich von Kelheim. Er ist bewaldet und unbewohnt.

Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet wird hauptsächlich naturnah forstwirtschaftlich genutzt. Es ist bekannt durch seine Eichenwälder. Das Chorgestühl des Kölner Doms oder die Fundamentpfähle der Festung Ingolstadt stammen zu großen Teilen aus dem Hienheimer Forst.

Das Naturschutzgebiet „Ludwigshain“ befindet sich inmitten des Hienheimer Forsts. Das Besondere am „Ludwigshain“ ist, dass hier seit rund 100 Jahren eine natürliche Waldentwicklung ohne größere forstwirtschaftliche Nutzung abläuft. Der spätere bayerische König Ludwig III. besuchte 1906 Kelheim und war von dem Waldbestand mit seinen alten Eichenbestand sehr beeindruckt. Ihm zu Ehren wurde die Waldparzelle bereits 1913 zum Naturschutzpark erklärt. Die Ausweisung zum Naturschutzgebiet erfolgte 1939.[1] Es hat eine Größe von etwa 2,4 Hektar.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Naturschutzgebiet „Ludwigshain“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hienheimer Forst – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien