Hilinciweg

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QS Vor- und Frühgeschichte
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Der Hilinciweg, auch Heiligenweg[1], Hiligen Weg[2] oder Kleiner Hellweg[3] genannt, ist ein vorgeschichtlicher Handelsweg, der vermutlich schon in der Jungsteinzeit von der Kölner Bucht aus über Kaiserswerth[1], das Bergische Land, Hattingen[3][4] und weiter nach Münster und Osnabrück führte.

Der Verlauf bei Ratingen entspricht in Teilen vermutlich dem heutigen Hölenderweg,[5][1] in Heiligenhaus der Heidestraße, die deswegen seit 2007 in Teilen als Bodendenkmal eingestuft ist.[2][4]

Bei Hattingen verlief der Weg durchs Balkhauser Tal am Isenberg unterhalb der Isenburg,[3][4] überquerte in der „Kölner Furt“ die Ruhr, später dann über die Ruhrbrücke bei Hattingen, und führte durch Baak weiter nach Norden.

Archäologische Funde lassen vermuten, dass der Pfad bereits in der Jungsteinzeit existierte. Die erste schriftliche Erwähnung findet sich in einem offiziellen Dokument von 875, in dem der Pfad die südliche Grenze des Zehntbezirks der Abtei in Werden markiert. Eine weitere Werdener Erwähnung stammt aus dem Jahr 1582.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Geschichtsverein Heiligenhaus e. V. (Hg.), Hermann Fengels, Karl Beder: Cis Hilinciweg. 180 Seiten, Selbstverlag, Heiligenhaus, 1986

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Silke Junick: Hohlwegbündel des Hölenderweges zwischen Ratingen und Eggerscheidt | Objektansicht. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. (Landschaftsverband Rhein-Ruhr). 2015, abgerufen am 6. Januar 2021.
  2. a b Kirsten Gnoth: Hilinciweg in Heiligenhaus weicht teilweise der A 44. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. 22. März 2014, abgerufen am 6. Januar 2021 (deutsch).
  3. a b c Thomas Weiß: Stadt Hattingen - Was bisher geschah. Stadtarchiv Hattingen, 2013, abgerufen am 27. April 2021.
  4. a b c d Henry Kreilmann: Route durch Heiligenhaus ist heute ein Bodendenkmal: Geheimnisvolles um uralten Handelsweg. 26. April 2021, abgerufen am 27. April 2021.
  5. Satzung der Stadt Ratingen zur Erhaltung baulicher Anlagen gemäß § 172 Baugesetzbuch (BauGB) Ratingen-Eggerscheidt (PDF; 163 kB)