Hirayama (Mondkrater)

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Hirayama
Lunar-Orbiter-2-Aufnahme
Lunar-Orbiter-2-Aufnahme
Hirayama (Mond Äquatorregion)
Hirayama (Mond Äquatorregion)
Position 6,01° S, 93,63° OKoordinaten: 6° 0′ 36″ S, 93° 37′ 48″ O
Durchmesser 145 km
Tiefe  m
Kartenblatt 82 (PDF)
Benannt nach Kiyotsugu Hirayama (1874–1943) und Shin Hirayama (1867–1945)
Benannt seit 1970
Sofern nicht anders angegeben, stammen die Angaben aus dem Eintrag in der IAU/USGS-Datenbank

145.21

Hirayama ist ein Einschlagkrater auf der Mondrückseite.

Der Krater Hirayama liegt südlich des Äquators, südöstlich des Mare Smythii. Er liegt damit direkt hinter dem östlichen Rand des Mondes und ist nur bei günstiger Libration von der Erde aus sichtbar. In unmittelbarer Nähe befinden sich Purkyně im Norden, Ganskiy im Südosten und Brunner im Südwesten.

Der Krater ist stark erodiert und von vielen späteren Einschlägen überlagert. Dementsprechend ist er sehr alt, seine Entstehungszeit wird der pränektarischen Periode zugerechnet.[1]

Hirayama mit seinen Nebenkratern

Hirayama hat elf Nebenkrater:[2]

Liste der Nebenkrater von Hirayama
Buchstabe Position Durchmesser Link
C 4,18° S, 95,41° O 23 km [1]
F 5,76° S, 97,12° O 35 km [2]
G 6,44° S, 96,77° O 18 km [3]
K 8,26° S, 94,88° O 38 km [4]
L 9,37° S, 94,36° O 23 km [5]
M 9,26° S, 93,54° O 29 km [6]
N 7,15° S, 93,64° O 16 km [7]
Q 7,95° S, 91,26° O 41 km [8]
S 6,47° S, 92,34° O 28 km [9]
T 6,42° S, 91,53° O 17 km [10]
Y 4,54° S, 93,24° O 49 km [11]

Der Krater wurde 1970 von der IAU offiziell nach den japanischen Astronomen Kiyotsugu Hirayama und Shin Hirayama benannt.[2][3]

Commons: Hirayama (Mondkrater) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. A. Losiak, T. Kohout, K. O’Sulllivan, K. Thaisen, S. Weider,: Lunar Impact Crater Database. Lunar and Planetary Institute, Mai 2011, abgerufen am 31. Mai 2024 (englisch).
  2. a b Hirayama im Gazetteer of Planetary Nomenclature der IAU (WGPSN) / USGS
  3. Elijah E. Cocks, Josiah C. Cocks: Who's Who on the Moon: A Biographical Dictionary of Lunar Nomenclature. Hrsg.: Tudor Publishers. 1995, ISBN 978-0-936389-27-1, S. 186–187 (englisch, archive.org – Kurzbiografien).