Hochplatte (Chiemgauer Alpen)

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Hochplatte
Die Ostseite der Hochplatte vom Wössener See aus gesehen

Die Ostseite der Hochplatte vom Wössener See aus gesehen

Höhe 1586,8 m ü. NHN
Lage Bayern, Deutschland
Gebirge Chiemgauer Alpen
Dominanz 2,7 km → Kampenwand
Schartenhöhe 268 m ↓ am Grassauer Haus
Koordinaten 47° 45′ 2″ N, 12° 24′ 8″ OKoordinaten: 47° 45′ 2″ N, 12° 24′ 8″ O
Hochplatte (Chiemgauer Alpen) (Bayern)
Hochplatte (Chiemgauer Alpen)

Die Hochplatte ist ein Berg in den Chiemgauer Alpen östlich der Kampenwand mit einer Höhe von 1586,8 m ü. NHN.[1] Lange Zeit stellte er den westlichen Rand des Verbreitungsgebiets der Pflanzengattung Hundszunge dar.[2] Der Berg wird unter anderem von Wanderern und Gleitschirmfliegern sowie im Winter von Rodlern besucht.

Aufstieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hochplatte ist von Nordosten ab Marquartstein unschwierig zu erreichen. Der etwa zweieinhalbstündige Aufstieg führt weitgehend über Forststraßen. Auf den letzten Metern gelangt man über einen Steig zum Gipfel. Durch die Benutzung der Hochplattenbahn kann der Anstieg verkürzt werden.[3]

Hochplattenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1973 führt die Hochplattenbahn von Marquartstein aus auf die der Hochplatte nördlich vorgelagerte Staffenalm. Es handelt sich dabei um einen von der Firma Doppelmayr gebauten, 1330 Meter langen Doppelsessellift, der von der Talstation auf 560 Meter über NN bis zur Bergstation auf 1040 Metern Höhe führt und dabei von 17 Stützen getragen wird.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Hochplatte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bundesamt für Kartographie und Geodäsie, Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern: Digitale Topographische Karte 1:25 000, [1], abgerufen am 16. Juli 2012
  2. Berichte der Bayerischen Botanischen Gesellschaft zur Erforschung der heimischen Flora. Bände 75-77. Selbstverlag der Gesellschaft, 2005, S. 193 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 17. Juni 2012]).
  3. Sepp Brandl: Berchtesgadener und Chiemgauer Wanderberge: 50 Touren zwischen Inn und Salzach. Bergverlag Rother, München 2010, ISBN 978-3-7633-3021-8, ab Seite 29, Vorschau in Google books [2]