Hoffbauer-Stiftung

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Die Hoffbauer-Stiftung, gegründet als die Hoffbauer-Stiftung zu Hermannswerder bei Potsdam, wurde durch notarielle Urkunde vom 14. März und 9. April 1901 von der verwitweten Clara Hoffbauer, geb. Becker, als rechtsfähige Stiftung im Sinne von §§ 80 ff. BGB errichtet.

Die Stiftung hat ihren Sitz auf der zu Potsdam gehörenden Halbinsel Hermannswerder im Templiner See. Ihre Hauptaktivitäten sind Betrieb sowie Unterhaltung von Kindertagesstätten, Grundschulen, Gymnasien (Internatsgymnasium: Evangelisches Gymnasium Hermannswerder) und einer Jugendhilfeeinrichtung (Oase), Fachschulen und Berufsfachschulen für soziale Berufe und Altenpflegeschule, Einrichtungen zur Unterbringung, Pflege und Betreuung älterer sowie behinderter Menschen.

Die Stiftung eröffnete die erste evangelische Schule in den neuen Bundesländern.[1] Besondere Aufmerksamkeit erfuhr sie, als sie vom Landkreis Potsdam-Mittelmark eine halbe Million Euro als Geschenk annahm, damit sie in Teltow ein privates Gymnasium eröffnet und so den Landkreis um 5 Millionen entlastet, die er sonst für Gymnasiasten hätte ausgeben müssen.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hoffbauer-Stiftung – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bericht vom 20. Oktober 2000 in der Welt
  2. Nachricht vom 27. September 2007 im Rheinischen Merkur.

Koordinaten: 52° 23′ 1,5″ N, 13° 2′ 6,9″ O