Hubertus Lutterbach

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Hubertus Lutterbach (* 7. Dezember 1961 in Lippstadt) ist ein deutscher römisch-katholischer Theologe und Historiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lutterbach studierte Katholische Theologie, Geschichte und Kunstgeschichte an den Universitäten Münster und Bonn. 1991 wurde er in Münster in Theologie promoviert und 1997 habilitiert. Lutterbach ist seit 2000 Professor für Christentums- und Kulturgeschichte (Historische Theologie) im Fachbereich Katholische Theologie der Universität Duisburg-Essen. 2007 wurde er an der Technischen Universität Dresden in Mittelalterlicher Geschichte promoviert.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen in Buchform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Monachus factus est. Die Mönchswerdung im frühen Mittelalter. Zugleich ein Beitrag zur Frömmigkeits- und Liturgiegeschichte (= Beiträge zur Geschichte des alten Mönchtums und des Benediktinertums. 44). Aschendorff, Münster 1995, ISBN 3-402-03979-6 (Zugleich: Münster, Universität, theol. Dissertation, 1991).
  • Sexualität im Mittelalter. Eine Kulturstudie anhand von Bußbüchern des 6. bis 12. Jahrhunderts (= Beihefte zum Archiv für Kulturgeschichte. H. 43). Böhlau, Köln u. a. 1999, ISBN 3-412-10396-9 (Zugleich: Münster, Universität, Habilitations-Schrift, 1997).
  • Gotteskindschaft. Kultur- und Sozialgeschichte eines christlichen Ideals. Herder, Freiburg (Breisgau) u. a. 2003, ISBN 3-451-27915-0.
  • Bonifatius – mit Axt und Evangelium. Eine Biographie in Briefen. Herder, Freiburg (Breisgau) u. a. 2004, ISBN 3-451-28509-6.
  • Der Weg in das Täuferreich von Münster. Ein Ringen um die heilige Stadt (= Geschichte des Bistums Münster. Bd. 3). Dialogverlag, Münster 2006, ISBN 3-933144-08-6 (Zugleich: Dresden, Technische Universität, hist. Dissertation, 2007; gekürzte Fassung: Das Täuferreich von Münster. Ursprünge und Merkmale eines religiösen Aufbruchs. (Wurzeln und Merkmale eines religiösen Aufbruchs). Aschendorff, Münster 2008, ISBN 978-3-402-12743-8).
  • Tot und heilig? Personenkult um „Gottesmenschen“ in Mittelalter und Gegenwart. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-534-20841-8.
  • Kinder und Christentum. Kulturgeschichtliche Perspektiven auf Schutz, Bildung und Partizipation von Kindern zwischen Antike und Gegenwart. Kohlhammer, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-17-020978-7.
  • Vom Jakobsweg zum Tierfriedhof. Wie Religion heute lebendig ist. Butzon & Bercker, Kevelaer 2014, ISBN 978-3-7666-1862-7.

Beiträge in Sammelwerken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Introspektiven und Selbstthematisierung in Beichte und Supervision. Eine Kontinuitätsgeschichte? in: Jörg Baur (Hrsg.), Peter Berker (Hrsg.), Margret Nemann (Hrsg.), Supervision in der Beobachtung. Forschungs und praxisbezogene Perspektiven.,(= Schriften der KatHO NRW, Band 22), Opladen, Farmington Hills, Michigan 2015, ISBN 978-3-8474-0644-0, S. 109–129.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]