Hufnagel

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Hufnagel

Hufnägel sind zur Verbindung des Hufeisens mit dem Huf dienende, aus Schmiedeeisen gefertigte und in schwacher S-Form gebogene Nägel.

Hufnägel haben eine Länge von etwa 41 bis 80 Millimeter, in ihrem stark konischen Schaft einen rechteckigen Querschnitt von vier bis fünf Millimeter Breite und ein bis zwei Millimeter Dicke und einen schlanken, aus dem Schaft übergehenden Kopf.

verschiedene Größen

Der Kopf ist entweder wie eine Pyramide oder wie ein Keil mit ausgebauchten Seitenflächen geformt (konische oder bauchige Hufnägel). Je nach Ausformung der beiden anderen Seiten des Nagelkopfes unterscheidet man starkköpfige, rundköpfige und dünnköpfige Hufnägel. Die doppelte Kröpfung der Hufnägel bewirkt beim Einschlagen das seitliche Heraustreten der Nagelspitze aus dem Huf, so dass man diese umbiegen und dem Hufeisen einen festeren Halt geben kann.

Komplikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenn der Hufnagel die Dermis des Hufs verletzt, kann es zur so genannten Vernagelung kommen.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1925 wurde seitens des Chefs der Heeresleitung der Reichswehr Hans von Seeckt der sogenannte Hufnagelerlass (RH 1/85 - Reichwehrdienstvorschrift 1/85) in Kraft gesetzt, der die überbordende Bürokratisierung bei Amtsvorgängen karikierte.