ISO 14000

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Die Umweltnorm ISO 14000 bezieht sich auf die mit Produktionsprozessen und Dienstleistungen verbundenen Fragen des Umweltmanagements. Hierunter sind die Identifikation und Kontrolle der Auswirkungen auf die Umwelt, die Verbesserung der Umweltverträglichkeit sowie die Systematik der Umweltzielsetzung zu verstehen. Es wird hierzu kein Stufensystem vorgegeben, sondern ein ganzheitliches und strategisches Rahmenwerk angestrebt, ein Umweltmanagementsystem, Environment Management System. Die Norm ist im Zusammenhang mit der ISO 9000 und der ISO 26000 zu verstehen und gilt für jegliche Organisation und Wirtschaftsunternehmen.

ISO 14000 Einzelheiten[Bearbeiten]

Die Umweltnorm wird wie folgt gegliedert:

  • ISO 19011 Leitfäden für Audits von Qualitätsmanagement-und/oder Umweltmanagementsystemen (ersetzt ISO 14010-14012)

Bezug zur Praxis[Bearbeiten]

Was auch immer eine Organisation bewegt, immer ist die Notwendigkeit eines Umweltmanagementsystems (EMS) gegeben. Dieses soll eine gemeinsame Grundlage für Organisationen und deren Kunden sowie Teilhaber bilden.

Die Norm soll eine große Bandbreite von Organisationen in die Pflicht nehmen und zu einem Prozess der andauernden Verbesserung bewegen. Dadurch soll Mitarbeitern deutlich werden, dass sie für eine umweltverträgliche Organisation arbeiten.

Geschichte der Umweltnorm[Bearbeiten]

Die ISO 14000 entstand bei den GATT-Verhandlungen in der Uruguay-Runde anlässlich des Rio-Gipfels 1992, woraus auch die Agenda 21 resultierte. Dort wurde eine verbindliche Übereinkunft zu Umweltfragen erzielt.

Literatur[Bearbeiten]

  •  ISO (Hrsg.): Environmental management - The ISO 14000 family of International Standards. Oktober 2009, ISBN 978-92-67-10500-0 (PDF 920 KB, abgerufen am 26. Januar 2011).

Weblinks[Bearbeiten]