ISPRAT

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Interdisziplinäre Studien zu Politik, Recht, Administration und Technologie e.V.
(ISPRAT e.V.)
Logo des Vereins
Zweck: Forschungsförderung
Vorsitz: Matthias Kammer
Gründungsdatum: 2007
Mitgliederzahl: 50 (überwiegend institutionell)
Sitz: Frankfurt am Main
Website: www.isprat.net

Interdisziplinäre Studien zu Politik, Recht, Administration und Technologie e.V. (ISPRAT) ist ein Verein mit Sitz in Frankfurt am Main.

Dieser entwirft für einige öffentliche Verwaltungenpraxistaugliche Strategien und Konzepte für die IT-gestützte Verwaltung, berät Politik und Verwaltung in Bund, Ländern und Kommunen und fördert den nationalen wie internationalen Erfahrungsaustausch zur Verwaltungsmodernisierung. Der als Verein organisierte Forschungsverbund hat derzeit 27 fördernde Mitglieder, 10 forschende, 6 unterstützende und 7 ordentliche Mitglieder (Stand 18. März 2010). Der Verein ist unabhängig, überparteilich und arbeitet unter der Prämisse der Hersteller-Neutralität im vorwettbewerblichen Bereich. Der Verein finanziert sich über Mitgliedsbeiträge und erteilt keine Auskünfte über die Höhe seines Budgets oder der Beiträge seiner Mitglieder.

Tätigkeitsbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der gemeinnützige Verein fördert wissenschaftliche Projekte, die entweder interdisziplinär angelegt sind oder sich zu interdisziplinären Studien ergänzen. Grundgedanke ist dabei „die Erkenntnis, dass Innovation ohne eine fundierte Faktenbasis und institutionalisiertes Querdenken nicht möglich ist“. In der Vergangenheit wurden im Rahmen von ISPRAT-Projekten bereits Studien, Handlungsempfehlungen und Whitepaper zu den Bereichen

  • E-Partizipation
  • Industrialisierung von Verwaltungsprozessen
  • Identitätsmanagement
  • EU-Dienstleistungsrichtlinie
  • E-Democracy

veröffentlicht, das bislang einflussreichste Projektergebnis stellt die initiale Studie zur Einführung der einheitlichen Behördenrufnummer 115 dar.

Der Verein veranstaltet jährliche CIO-Konferenzen, die dem Erfahrungsaustausch dienen und die zum Praxistransfer beitragen sollen. Zunehmend gewinnt dabei auch der internationale Austausch an Bedeutung, seit März 2010 ist die Bundesrechenzentrum GmbH als führender IT-Dienstleister der österreichischen Bundesverwaltung erstes internationales Mitglied des ISPRAT e.V.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründungsmitglieder sind Praxispartner der Industrie, Forschungseinrichtungen sowie Personen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Aus dem Bereich der IT-Industrie sind Hard- und Softwarehersteller sowie Systemintegratoren und Beratungshäuser als korporative Mitglieder im Verein engagiert, zu den wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen zählen Hochschulinstitute aus dem deutschen und internationalen Bereich, zum Beispiel

  • Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer
  • Fraunhofer Institut für offene Kommunikationssysteme
  • Hertie School of Governance
  • Institut für Wirtschaftsinformatik, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt
  • Multimedia Communications Lab (KOM), Technische Universität Darmstadt
  • Lorenz-von-Stein-Institut für Verwaltungswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • WHU Otto Beisheim School of Management
  • Institute for Media and Communications Management, University of St. Gallen
  • Institut für Theoretische Informatik, Kryptographie und Computeralgebra, Technische Universität Darmstadt
  • Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, Technische Universität München

Die wissenschaftlichen Mitglieder sind in einem wissenschaftlichen Beirat des Instituts organisiert, dessen Sprecher Dirk Graudenz ist.

Vorstandsvorsitzender ist Matthias Kammer, DIVSI, den stellvertretenden Vorsitz hat Marie-Therese Huppertz von der SAP AG inne. Geschäftsführer ist der hessische Staatssekretär und Landes-CIO Horst Westerfeld, die Geschäftsstelle in Hamburg leitet Barbara Krug.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]