Idiataphe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Idiataphe
Systematik
Ordnung: Libellen (Odonata)
Unterordnung: Großlibellen (Anisoptera)
Überfamilie: Libelluloidea
Familie: Segellibellen (Libellulidae)
Unterfamilie: Pantalinae
Gattung: Idiataphe
Wissenschaftlicher Name
Idiataphe
Cowley, 1934

Die Gattung Idiataphe ist eine aus vier Arten bestehende Libellengattung der Unterfamilie Pantalinae. Eingerichtet wurde die Gattung 1934 durch Cowley. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über die Küsten entlang des Golfs von Mexiko und über die Westindischen Inseln bis in das südöstliche Brasilien.[1]

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die mittelgroßen Idiataphe-Arten werden zwischen 34 und 42 Millimeter lang. Die Farbe des Abdomens ist schwarz mit gelblichen oder orangen Streifen auf den Seiten. Die Flügel sind durchsichtig, weisen aber oft an der Basis einen kleinen orangen Fleck auf. Die letzte Antenodalader im Vorderflügel ist unvollständig, reicht also nur bis zur Subcosta. Der Teil des Thorax an dem die Flügel ansetzen, der sogenannte Pterothorax, ist bräunlich. Bei einigen Arten weist er darüber hinaus einen leichten metallischen grünlichen oder bläulichen Schimmer auf. Die Farbe des Gesichts der Libellen reicht von metallischem Blau bis zu einem orangen Braun.[1]

Lebensweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während sich die Weibchen, außer zur Fortpflanzung, dem Wasser nicht nähern, fliegen die Männchen über Marschen und kleinere Gewässer. Die Männchen setzen sich dabei immer wieder auf Grashalme. Die Eiablage nehmen die Weibchen im Tandem oder alleine vor.[1]

Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gattung werden vier Arten zusammengefasst. Dabei ist der Artstatus von Idiataphe cubensis umstritten. Die vier Arten sind:

Gattungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Taxon wurde 1889 durch Kirby erstmals unter dem Namen Ephidatia, anhand der 1861 von Hermann August Hagen unter dem Namen Erythemis longipenis beschriebenen Art, eingerichtet. 1934 wurde dann der Name Idiataphe durch Cowley als Junior-Homonym eingeführt.[1]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Rosser W. Garrison u. a.: Dragonfly Genera of the New World. The Johns Hopkins University Press, Baltimore 2006, ISBN 0-8018-8446-2, S. 247.