Immortal (EP)

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Immortal
Extended Play von Immortal

Veröffent-
lichung(en)

1991

Label(s) Osmose Productions, Listenable Records

Format(e)

7"

Genre(s)

Black Metal

Titel (Anzahl)

3

Laufzeit

8:50

Besetzung
  • E-Gitarre: Demonaz
  • Schlagzeug: Armagedda

Produktion

Pytten und Immortal

Studio(s)

Sony PLM 2500

Chronologie
Suffocate (Demo)
(1991)
Immortal Diabolical Fullmoon Mysticism
(1992)

Immortal ist die erste EP der norwegischen Metal-Band Immortal.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Gründung als Death-Metal-Band und der Veröffentlichung der Demos The Northern Upins Death und Suffocate zeigte die französische Plattenfirma Listenable Records Interesse an der Veröffentlichung einer 7"-Single von Immortal.[1] Unter dem Einfluss von Euronymous (Mayhem) wandte die Band sich dem Black Metal zu.[2] 1991 wurden die beiden neuen Lieder Unholy Forces of Evil und The Cold Winds of Funeral Frost geschrieben und mit Pytten als Toningenieur aufgenommen.[1]

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diabolical Fullmoon Mysticism (intro) – 0:42
  2. Unholy Forces of Evil – 4:28
  3. The Cold Winds of Funeral Frost – 3:40

Musik und Texte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diabolical Fullmoon Mysticism (intro) ist ein atmosphärisches Intro, das mit industrial-artigem Lärm beginnt, in den dann ein Schlagzeug einfließt, das nach Einsetzen des Keyboards kaum noch gespielt wird. In diesen Klang fügen sich schließlich mit Nachhall unterlegte Schreie ein.

Die eigentlichen Lieder sind stark an Bathory angelehnt und variieren größtenteils zwischen mittlerem und niedrigem Tempo. Die Musik ist roh und mit dumpfem Schlagzeugklang produziert.

Unholy Forces of Evil handelt von dunklen, blasphemischen Riten, bei denen lebende Opfer dargebracht werden und Dämonen in den Flammen anwesend sind.

In The Cold Winds of Funeral Frost marschiert der Protagonist auf der Suche nach der Ewigkeit unter einem blutroten Mond bei Nebel und Kälte durch nordische Gebirge und Täler. Nach beinahe 3 Minuten ist eine instrumentale, durchgehend schnelle Passage zu hören, die mittels Fadeout ausgeblendet wird.

Gestaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schallplattencover zeigt Immortals Schriftzug, die Rückseite eine Schwarzweiß-Abbildung der Band sowie die Titelliste, Angaben zur Aufnahme und Demonaz’ Kontaktadresse.

Wiederveröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The Cold Winds of Funeral Frost wurde überarbeitet und erschien 1992 auf dem Debütalbum Diabolical Fullmoon Mysticism, wie auch Unholy Forces of Evil. Die Lieder der EP wurden 1996 auf der limitierten Version von Battles in the North wiederveröffentlicht[3] 2000 wurden die Lieder von Immortals EP zusammen mit den ebenfalls vergriffenen Singles und EPs As the Shadows Rise (Emperor), Inn i evighetens mørke (Dimmu Borgir), My Angel (Arcturus) und Det glemte riket (Ancient) von Spikefarm Records unter dem Titel True Kings of Norway veröffentlicht.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wolf-Rüdiger Mühlmann vom Rock Hard bezeichnete Unholy Forces of Evil als „Gottnummer“, die zusammen mit dem Intro „zum Kult der nordischen Schwarzlehre“ gehöre. Die Band habe sich mit dieser EP „von Beginn an unsterblich gemacht - trotz matschigen Sounds“.[4] Fenriz von Darkthrone zählt Immortal zu den Veröffentlichungen, „die den echten Blackmetalsound ausgemacht haben“.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b BIOGRAPHY - 90-92 (Memento vom 20. August 2001 im Internet Archive).
  2. „A lot of the guys in Immortal and Dark Throne [sic!] were all into normal Death Metal and Euronymous showed them what Black Metal was really like, how things should be, and they followed him. Looking at the first Dark Throne album compared to the second, you can see Euronymous’ influence on the second one, A Blaze in the Northern Sky. That’s the first Norwegian Black Metal album after Deathcrush which was really big and an influence on the rest of the scene. Then followed Immortal, which was a Death Metal band who changed toward Black Metal, also unter the influence of Euronymous. Even if they don’t admit it, it’s the truth. […] The whole Norwegian scene is based on Euronymous and his testimony from his shop. […] He was always telling what he thought, following his own instincts to the true Black Metal stuff like corpsepaint and spikes, worshipping death and being extreme.“ Michael Moynihan, Didrik Søderlind: Lords of Chaos, First Edition, Feral House 1998, ISBN 0-922915-48-2, S. 39.
  3. DISCOGRAPHY (Memento vom 18. August 2001 im Internet Archive).
  4. Wolf-Rüdiger Mühlmann: VARIOUS ARTISTS. True Kings Of Norway. In: Rock Hard, Nr. 159.
  5. SirLordDoom: Interview mit Fenriz (Memento des Originals vom 2. November 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.metal-district.de.