Informationstechnisches System

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Unter dem Begriff Informationstechnisches System (abgekürzt IT-System) versteht man jegliche Art elektronischer datenverarbeitender Systeme. Darunter fallen zum Beispiel Computer, Großrechner, Hochleistungsrechner, Verteilte Systeme (wie z.B. Serversysteme, Computer-Grids, Cloud Computing), Datenbanksysteme, Informationssysteme, Prozessrechner, Digitale Messsysteme, DSP-Systeme, Mikrocontroller-Systeme, Kompaktregler, eingebettete Systeme, Mobiltelefone, Handhelds, digitale Anrufbeantworter, Videokonferenzsysteme und diverse Kommunikationssysteme u.a.m. All diese Systeme vereinen aktuell den Fakt der Indienstnahme von Von-Neumann-Digitalrechnern in sich.

Der Begriff wurde am 22. August 2007 in einem Fragenkatalog des deutschen Bundesministeriums der Justiz im Zusammenhang mit Online-Durchsuchungen als Rechtsbegriff verwendet.[1] Das Bundesverfassungsgericht hat im Urteil zur Online-Durchsuchung vom 27. Februar 2008 - 1 BvR 370/07 bzw. 1 BvR 595/07 - auch das Internet in seiner Gesamtheit als informationstechnisches System angesehen.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fragenkatalog des Bundesministeriums der Justiz bei netzpolitik.org (PDF; 283 kB)
  2. Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 27. Februar 2008 - BVerfGE 120, 274
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