Inselhalle

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Die Inselhalle ist ein internationales Veranstaltungs-, Tagungs- und Kongresszentrum in Lindau (Bodensee), das von der Lindauer Tourismus und Kongress GmbH (LTK) betrieben wird. Bekannt ist es vor allem für die alljährliche Tagung der Nobelpreisträger und die Lindauer Psychotherapiewochen.

Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Inselhalle liegt im Norden der Insel Lindau zwischen der Grenze der Altstadt, der Heidenmauer/Zwanziger Str. und dem Kleinen See (Teil des Bodensees zwischen Insel und Festland). Die gesamte Veranstaltungsfläche beträgt 1500 m², die sich auf einen großen (teilbaren) Saal, vier Nebenräume und das Foyer verteilten. Platz finden bis zu 1100 Menschen in dem dreiteilbaren Saal, dessen klassische Holzausstattung auch musikalische Events zu besten akustischen Bedingungen ermöglicht. Unter dem Gebäude findet sich eine Tiefgarage.[1]

Gastronomie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 1. Januar 2014 wird die Verpflegung der Tagungsteilnehmer durch das Vorarlberger Unternehmen Greber Catering aus Götzis gestellt. Davor übernahm dies 33 Jahre lang die Familie Hübler, die u. a. trotz gestiegener Fixkosten 2007 noch einmal den Zuschlag bei der Ausschreibung annahm. Nach endgültiger Kündigung des Pachtvertrags gab die LTK bekannt, künftig auf einen externen Caterer zu setzen, was für die Stadt Lindau einen Verzicht auf die Pachteinnahmen aus dem Restaurantbetrieb mit sich zieht. Außerdem steht den Besuchern der Inselhalle nun nicht mehr das „Restaurant am kleinen See“ direkt vor Ort zur Verfügung.[2]

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einen hohen Bekanntheitsgrad unter den Veranstaltungen in der Inselhalle genießt vor allem das jährliche Treffen der Nobelpreisträger, die Lindauer Psychotherapiewochen sowie das Treffen der Tiefenpsychologie. Außerdem finden hier regelmäßig u. a. Ausstellungen zu Münzen und Gesteinen, Briefmarkenbörsen, Faschingsbälle und Tanzevents statt. Darüber hinaus steht es jedem offen, die Inselhalle anzumieten.

Geplante Modernisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gravierende Mängel, zu wenig Platz und eine nicht mehr zeitgemäße technische Ausstattung waren in den letzten Jahren Grund zur Befürchtung, die prestigeträchtigen Events wie die der Nobelpreisträger könnten in die benachbarte Schweiz (St. Gallen), nach Österreich (Bregenz) oder die USA abwandern, womit wichtige Wirtschaftsimpulse fehlen würden und Hotellerie, Zulieferer, Handwerker und Einzelhändler das Nachsehen hätten. Mit einer Zusage von 25 Mio EUR vom Freistaat Bayern konnte der Umbau mit geplanter Fertigstellung 2017 beschlossen werden. Neben der Sanierung/Modernisierung und Erweiterung der Inselhalle mit den Bauelementen Kupfer, Beton und Glas, ist auch ein Parkhaus mit Tiefgarage angedacht, welches auf dem Gelände des jetzigen „Inselhallenparkplatz P4“ entstehen soll. Zwischen den zwei Gebäuden soll ein moderner Platz entstehen, der Sichtbezug auf den „Kleinen See“ zulässt. [3][4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. bodensee-tagungen.de über die Inselhalle
  2. Lindauer Zeitung am 26. August 2013: Inselhalle steht ohne Pächter da
  3. Pressemitteilung des bayerischen Wirtschaftsministeriums (Memento des Originals vom 26. Juli 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bayern.de
  4. Lindauer Zeitung am 13. Februar 2014: Lindau geht unter Volldampf den Umbau der Inselhalle an

Koordinaten: 47° 32′ 54″ N, 9° 41′ 7″ O